Feuerwehr

Brand in einer Gärtnerei in Moers: 100.000 Euro Schaden

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis zum Sonntagmittag.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis zum Sonntagmittag.

Foto: FW / MO

Moers.  In der Nacht ist in einer Gärtnerei in Moers ein Feuer ausgebrochen. Schaden: rund 100.000 Euro. Die Löscharbeiten dauerten bis Sonntagmittag.

In der Nacht zu Sonntag hat es in Moers gebrannt: Das Feuer in einer Gärtnerei an der Kamper Straße hat nach Polizeiangaben einen Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 100 000 Euro verursacht. Erste Löschversuche des Betreibers blieben erfolglos, wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis zum Sonntagmittag an.

Das Feuer war in der vorangegangenen Nacht gegen 1.38 Uhr in einer Lagerhalle der Gärtnerei ausgebrochen. In der Halle wurde den Angaben zufolge Brennmaterial für die Heizungsanlage gelagert, heißt es weiter. Wie der Moerser Feuerwehrchef Christoph Rudolph auf NRZ-Nachfrage sagte, handelt es sich bei dem Gebäude um eine Art Holzbunker, in dem 60 bis 70 Kubikmeter Holzschnitzel gelagert waren.

Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich das Gebäude bereits im Vollbrand. Mit mehreren Löschrohren, einem Wasserwerfer und über eine Drehleiter löschten die Einsatzkräfte, zum Teil unter Zuhilfenahme von Löschschaum, den Brand, teilt die Feuerwehr mit.

Die Löscharbeiten waren aufwendig

Als sehr aufwendig stellte sich demnach in der Folge das Herausfahren des Brandgutes aus dem Lagergebäude dar, da wegen der kleinen Zugangsöffnung kein großes Räumgerät eingesetzt werden konnte. Mit Hilfe eines Minibaggers und eines kleinen Hofladers wurde das Brandgut ins Freie gefahren und abgelöscht. Das Löschwasser wurde mittels einer, fast zwei Kilometer langen, doppelten B-Leitung vom Stadtrand Repelen zur Einsatzstelle gepumpt.

Wie der Moerser Feuerwehrchef sagt, ist es gelungen, den Brand auf den Holzbunker zu begrenzen. Die umliegenden Gebäude sowie ein Öltank konnten demnach „gehalten“ werden.

Im Einsatz vor Ort waren die Einheiten Hauptwache, Repelen, Hülsdonk und Stadtmitte, unterstützt durch einen Radlader der Berufsfeuerwehr Duisburg. Das THW stellte einen Fachberater für Statik, Räumgerät und Beleuchtungsgerät bereit und das DRK übernahm die Einsatzstellenverpflegung für die etwa 60 Einsatzkräfte am Ort und 20 Kräfte an der Hauptwache.

Für die Dauer des Einsatzes stellten zunächst die Einheit Schwafheim und im Tausch ab 9 Uhr die Einheiten Kapellen und Asberg den Grundschutz für die Stadt Moers auf der Hauptwache sicher.

Wie der Moerser Feuerwehrchef sagt, hat es keine Verletzten gegeben. Die Kriminalpolizei ermittelt. (sovo)

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