Schule

Beim Autosalon in Moers ist E-Mobilität ein wichtiges Thema

Beim Autosalon am Mercator Berufskolleg informieren viele Aussteller über Autos und Gefahren im Straßenverkehr.

Beim Autosalon am Mercator Berufskolleg informieren viele Aussteller über Autos und Gefahren im Straßenverkehr.

Foto: Verkehrswacht

Moers.  Sogar der Lkw-Bauer Scania präsentiert sich beim Autosalon des Mercator Berufskollegs in Moers. Die Polizei-Videos zu Gefahren sind drastisch.

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Wenn am Mercator Berufskolleg der Autosalon steigt, ist dort immer was los. Auch diesmal steht der Schulhof voll mit interessanten Fahrzeugen. Sogar der Lkw-Bauer Scania präsentiert sich heute. Denn: Der Schwerpunkt liegt aktuell beim Thema „Segmentierung“. Seit 14 Jahren gibt es die Veranstaltung auf dem Schulgelände. Ausrichter sind stets die kaufmännischen Auszubildenden in der Kfz-Branche.

Entsprechend unterschiedlich sind die Modelle, die von jedermann zu bestaunen sind. „Wir zeigen alles vom kleinen Smart über SUV’s und Crossover-Modelle bis hin zur schnellen Sportkarosse“, berichtet der Bildungsgangleiter für die Automobil-Kaufleute, Michael Menzel. Den Aktionstag nutzten auch viele Autohäuser, die die jungen Leute des Berufskollegs tagtäglich ausbilden.

E-Mobilität im Stundenplan: „Das ist schon seit einigen Jahren bei uns ein Thema“, berichtet Menzel. Nicht nur eine ganze Unterrichtsreihe widme sich dem, auch am Autosalon zeige sich dies. So präsentiert sich denn auch ein „Vollhybrid“ von Lexus auf dem Schulhof. „Er fährt sowohl mit Sprit als auch elektrisch und lädt sich durch den Verbrenner wieder auf“, erklärt der Fachmann.

Celina weiß: Schon 450 Kilometer Reichweite

Gleich eine ganze Reihe von Jugendlichen steht da an einem E-Pkw von Kia. Schülerin Celina weiß: „Der hat schon 450 Kilometer Reichweite.“ Und: „Damit hat man ein ganz anderes Fahrgefühl, man ist entspannt und hat auch Fahrspaß“, preist Christian das Modell schon gekonnt an. Wobei der Pädagoge ergänzt: „Und man hat null Emission beim Fahren.“ Zudem habe so eine Batterie schon eine Lebensdauer von zehn bis 15 Jahren und mehr.

Ein weiterer Zweck des Autosalons sei die Verkehrserziehung der jungen Leute, erläutert Michael Menzel. Daher ist die Verkehrswacht mit dem Trunkenheitsparcours gekommen, der veranschaulicht, wie schnell Alkoholkonsum zur Gefahr werde. Ähnliches verfolgt der ADAC mit dem Überschlagsimulator. Nicht zu vergessen die Polizei, die heute mit dem „Crashkurs NRW“ gekommen ist.

„Auf Videos von schweren Unfällen wird klar, wie schlimm die Folgen eines Unfalls sein können. Die Schüler müssen sich damit auseinandersetzen.“ Nichts für schwache Nerven. Den 110 kaufmännischen Azubis im Bereich Kfz werden während ihrer Lehrzeit Einblicke in Ein- und Verkauf, Disposition, Finanzierung, Werkstatt und anderes vermittelt. Je nach ihren Fähigkeiten gibt es zudem die Möglichkeit, ein Studium zum Fachwirt anzuschließen.

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