Einzelhandel

Aus Gradisar in Meerbeck ist „grad 3 concept“ geworden

Margot Klein (links) und Anke Reinsch (von links) feiern die Wiedereröffnung vom „grad 3 concept store“.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Margot Klein (links) und Anke Reinsch (von links) feiern die Wiedereröffnung vom „grad 3 concept store“.

Moers.   Anke Reinsch hat das Geschäft an der Zwickauer Straße übernommen. Jetzt gibt es nicht nur eine neue Chefin, sondern auch ein neues Konzept.

Um 10 Uhr öffneten sich am Freitag in der Zwickauer Straße in Meerbeck wieder die Türen. Nun heißt das Geschäft nicht mehr Gradisar, sondern grad 3 concept store und es ist Anke Reinsch, die ihre Kunden dort begrüßt.

Die „3“ im Namen kommt dabei nicht von ungefähr: 1933 gründete ihre Großmutter Viktoria Gradisar das Geschäft, das in den 90-er Jahren von ihrer Mutter Margot Klein übernommen wurde. Anke Reinsch führt es nun unter neuem Namen in dritter Generation fort.

Jetzt auch Wohn-Accessoires

Die Kunden werden feststellen, dass sich einiges geändert hat. Anke Reinsch, die schon für einige große Namen der Modebranche tätig war, hat mit dem grad 3 concept store ihre Vorstellung von schönem, zeitgemäßem Einkaufen verwirklicht: „Wir führen weiterhin vielseitige Mode und Accessoires wie Hüte oder Schmuck, neu dazugekommen sind frische Labels wie Oui, Lecomte oder Risy & Jerfs. Zudem haben wir das Sortiment um das Thema Wohnen erweitert. Broste Copenhagen, House Doctor oder HK-Living sind Marken, die schon viele Fans haben, oft aber nur online zu finden sind.“

Bei Anke Reinsch kann man sie nicht nur anschauen, sondern auch in die Hand nehmen. Die Idee hinter dem neuen Konzept sei ein Geschäft, in dem man sich wohlfühlen, stöbern und besondere Bekleidung und Handgemachtes finden kann.

Vielleicht kommen die Mütter jetzt mit ihren Töchtern

Auch nach den regulären Öffnungszeiten gibt es im grad 3 concept store in Zukunft regelmäßig neue Anregungen: Unter dem Namen „nach 8“ plant Anke Reinsch Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen – immer nach 20 Uhr an einem Donnerstagabend.

Zusammen mit ihrer Mutter Margot Klein freut sich Anke Reinsch aber auch darauf, ihre bisherigen Kunden weiter bei sich zu begrüßen: „Es ist uns ein Anliegen, auch mit dem neuen Konzept weiter für unsere treuen Kunden da zu sein.“

Fündig würden sie sicher im Laden, so die Chefin, „vielleicht ja zusammen mit ihren Töchtern.“

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