Messerangriff

Anschlagsopfer von Dresden war Moerser Geschäftsmann

Der Messerangriff am 4. Oktober, an dessen Folgen ein Moerser Geschäftsmann wenig später verstarb, ereignete sich in der Nähe des Residenzschlosses in Dresden.

Der Messerangriff am 4. Oktober, an dessen Folgen ein Moerser Geschäftsmann wenig später verstarb, ereignete sich in der Nähe des Residenzschlosses in Dresden.

Foto: Foto: Sebastian Kahnert / dpa

Moers.  Der 55-Jährige Krefelder, der Anfang Oktober in Dresden einem Messerangriff zum Opfer fiel, betrieb bis vor kurzem eine bekannte Firma in Moers.

Bei dem Todesopfer des Messerangriffs in Dresden vor gut zwei Wochen handelte es sich nach NRZ-Informationen um einen Moerser Geschäftsmann. Dies haben mehrere sichere Quellen bestätigt. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen und geht von einem radikal-islamistischen Hintergrund aus.

Das 55-jährige Todesopfer lebte in Krefeld, führte aber über viele Jahre eine bekannte Firma in Moers-Hülsdonk, die er erst vor kurzem abgegeben hatte. Laut Todesanzeige soll die Urnenbeisetzung auch in Moers erfolgen.

Der Geschäftsmann und ein Bekannter aus Köln waren Anfang Oktober als Touristen in der sächsischen Landeshauptstadt unterwegs gewesen. Am Abend des 4. Oktober fanden Passanten die beiden schwer verletzt in der Dresdner Altstadt. Sie waren Opfer eines Messerangriffs geworden und wurden ins Krankenhaus gebracht. Für den 55-Jährigen war es jedoch zu spät. Er starb wenig später in der Klinik. Sein 53 Jahre alter Begleiter überlebte den Angriff und ist laut Staatsanwaltschaft nach Köln zurückgekehrt.

Am Dienstag nahm die Polizei einen 20-jährigen Syrer als Tatverdächtigen fest, gegen den Haftbefehl wegen Mordes, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erlassen wurde.

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