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Vor 40 Jahren: Berufstaucher ertrinkt im Hennesee

„Rettet Theinen Haus“ - aus der Zeitung vor 40 Jahren. 

„Rettet Theinen Haus“ - aus der Zeitung vor 40 Jahren. 

Foto: Jürgen Kortmann

Meschede.  Das waren die Schlagzeilen vor 40 Jahren - ein Blick zurück ins Archiv.

Über diese Themen berichteten wir vor 40 Jahren im Lokalteil. In unserer Rubrik schauen wir ins Archiv und erinnern an Ereignisse aus vergangenen Jahren. Dabei betrachten wir die wichtigsten Themen, die damals unsere Zeitung geprägt haben.

Wiederaufbau nach Abriss?

Meschedes ältestes Fachwerkhaus („Theinen Haus“) aus dem Jahr 1773 am Hilgenhövel soll nicht dem Abriss zum Opfer fallen. Dafür machen sich Politiker jetzt stark. Das Haus soll für den Bau der Antoniusbrücke weichen. Es gibt Überlegungen, das Haus abzubauen und in Eversberg wiederaufzubauen – oder an der Überhenne in Meschede.

Plan für Autobahn bei Nuttlar

In Nuttlar wird die Trassenführung der geplanten A 46 vorgestellt. Die geplante Autobahn soll nördlich von Nuttlar, Velmede und Bestwig verlaufen. Ein erster Entwurf hatte noch eine Planung südlich von Nuttlar und vorbei an Ostwig vorgesehen.

Untreue-Vorwürfe

Am Landgericht Arnsberg beginnt der auf 27 Verhandlungstage angesetzte Prozess gegen den früheren Direktor, dessen Stellvertreter und einen Rechtsberater der Fredeberger Sparkasse. Ihnen wird Untreue bzw. Beihilfe vorgeworfen. Ein Schaden von acht Millionen Mark soll entstanden sein: Ohne dass die Sparkasse Sicherheiten verlangte, sollen Millionenbeträge in bar oder per Scheck über den Tisch gegangen sein.

Tod in der Tiefe

Bei seiner Arbeit im Hennesee ertrinkt ein 54 Jahre alter Berufstaucher aus Duisburg. Der Mann sollte in 42 Meter Tiefe bei Routinearbeiten zusammen mit einem anderen Taucher ein Schutzgitter aus dem See ziehen, dass ein Abflussrohr vor Unrat schützt.

Werbegemeinschaft gegründet

In Bestwig gründet sich die Werbegemeinschaft: Bei einer Kaufkraft von 52 Millionen Mark bleiben nur 40 Millionen in Euro. Der Anteil soll bis 1990 auf 80 Prozent vor Ort steigen, rechnen Gutachter vor.

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