Wirtschaft

Tital baut in Bestwig Stellen ab: Das sind die Hintergründe

Die Firma Arconic (Tital) in Bestwig aus der Vogelperspektive.

Die Firma Arconic (Tital) in Bestwig aus der Vogelperspektive.

Foto: Hans Blossey

Bestwig.  Der Feingussspezialist Tital hat Zeitarbeitsverträge nicht verlängert. Kein Ausmaß allerdings, was die IG-Metall aufhorchen lässt.

Die Firma Arconic (Tital) in Bestwig hat viele Zeitverträge ihrer Mitarbeiter nicht verlängert. Carmen Schwarz als Erste Bevollmächtigte der IG Metall spricht in diesem Zusammenhang allerdings von einem „normalem Vorgang“.

Konkrete Zahlen konnte und wollte sie auf Nachfrage unserer Zeitung ebenso wie das Unternehme selbst zwar nicht nennen. Es sei jedenfalls kein Ausmaß, das ihr Sorge bereite und bei dem man als Gewerkschaft die Ohren spitzen müsse.

„Es ist keineswegs so, dass bei Tital der Baum brennt“, sagt Schwarz. Einige Zeitverträge seien verlängert worden, andere nicht. Schwarz spricht von üblichen konjunkturellen Schwankungen. Ähnlich formuliert es auch das Unternehmen selbst. „Wir atmen über Zeitverträge“, heißt es dort auf Nachfrage.

„Wachstum hat sich stabilisiert“

Erst vor einem Jahr hatte der Feinguss-Spezialist am Standort Bestwig seine Werkserweiterung für Titan-Feingussbauteile für die Luft- und Raumfahrt eröffnet mit dem 70 neue Arbeitsplätze verbunden waren. Wie das Unternehmen mitteilt, seien in den vergangenen Jahren insgesamt 300 neue Mitarbeiter eingestellt worden. Dieses enorme Wachstum habe sich nun stabilisiert.

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