Wasserrohrbruch

Rathaus-Keller in Bestwig immer noch nicht nutzbar

Ein Blick zurück: Akten waren aus den Regalen gespült worden.

Ein Blick zurück: Akten waren aus den Regalen gespült worden.

Foto: Frank Selter

Bestwig.  Nach dem Wasserrohrbruch im Bestwiger Rathaus steht noch nicht fest, wann der Keller des Gebäudes wieder benutzt werden kann.

Auch vier Monate nach einem Wasserrohrbruch ist der Keller des Bestwiger Rathauses noch nicht wieder nutzbar. Wie Gemeindesprecher Jörg Fröhling mitteilt, seien die Sanierungsarbeiten inzwischen zwar weitgehend abgeschlossen. Allerdings müsse der Fußboden noch erneuert werden. Solange das nicht geschehen sei, könne der Keller nicht wieder genutzt werden.

Wann die Sanierung beendet sein wird, vermochte Fröhling nicht einzuschätzen. Allerdings gebe es auch keinen Zeitdruck, betont er. „Das Tagesgeschäft hat Vorrang“, sagt der Gemeindesprecher. Zumal sich die Einschränkungen in Grenzen hielten. Ein großer Teil der Akten lagert nach wie vor auf dem Dachboden. Einen anderen Teil versucht eine Spezialfirma zu retten. Auch hier sei noch unklar, wie am Ende das Ergebnis ausfalle, sagt Fröhling. Mitte Februar hatten nach einem Rohrbruch 350.000 Liter Wasser das Untergeschoss bis auf eine Höhe von 70 Zentimetern geflutet. Möglicherweise durch einen Materialfehler war es am Hausanschluss zum Bruch eines PVC-Rohres gekommen.

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