Phantasievoll, wild und sensibel

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Meschede.  Auch am kommenden Dienstag, 2. August, zeigt das Linden Theater um 20 Uhr, wieder einen Besondern Film, diesmal wartet mit „Mängelexemplar“ die lange erwartete Verfilmung von Sarah Kuttners Bestsellerroman auf die Kinoliebhaber.

Phantasievoll, wild und zugleich sensibel erzählt Newcomer-Regisseurin Laura Lackmann den tragikomischen Trip einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst. Zum Inhalt:

Karo, Mitte 20, auf der Überholspur des Lebens - erfolgreiche Eventmanagerin, schön, jung, intelligent und in einer irgendwie-glücklichen Beziehung. Alles ist perfekt. Dann verliert Karo von Jetzt auf Gleich ihren Job und steht, trotz Freund und Familie, vor dem emotionalen Nichts. Völlig verzweifelt und gleichzeitig als Egoistin kritisiert, sortiert sie mutig Freunde und falsche Freunde aus. Und plötzlich sind Zweifel da - über das, was da war. Und plötzlich ist auch die Angst da über das, was da nun ist und kommen wird - Panikattacke löst Partylaune ab. Zunächst versucht Karo sich in Selbsttäuschung, doch Herz und Psyche lassen sich nicht mehr vom schönen Leben und Oberflächlichkeiten blenden. Mit wütendem Humor tritt Karo ihrer Depression entgegen.

Starkes Frauen-Ensemble

Für ihr Spielfilmdebüt versammelt Laura Lackmann ein außergewöhnliches Frauen-Ensemble vor der Kamera von Sten Mende (Der Albaner). Claudia Eisinger (Wir sind die Neuen, 13 Semester), Katja Riemann (Fack ju Göthe 1&2, Die Abhandene Welt) und Barbara Schöne („Die Spezialisten“, Willi wird das Kind schon Schaukeln) in den Hauptrollen bilden ein herausragendes Drei-Generationen-Gespann, das drei unterschiedliche weibliche Identitäten repräsentiert.

Dazu gesellen sich Laura Tonke (Der Staat gegen Fritz Bauer) und Maren Kroymann (Freier Fall). Auf männlicher Seite überzeugen Maximilian Meyer-Bretschneider („Grzimek“, „Der letzte Genosse“), Christoph Letkowski (Feuchtgebiete, Winnetous Sohn) und nicht zuletzt Detlev Buck mit einem starken Gastauftritt.

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