Wetter

Kommt jetzt der Schnee? Hier ist die Vorhersage für den HSK

Eine Frau befreitmit einem Handfeger ein Auto von Schnee. Die ersten großen Schneefälle dieses Winters haben zu teils starken Verkehrsbehinderungen geführt.

Eine Frau befreitmit einem Handfeger ein Auto von Schnee. Die ersten großen Schneefälle dieses Winters haben zu teils starken Verkehrsbehinderungen geführt.

Foto: Roberto Pfeil / dpa

Meschede/Eslohe/Bestwig/Schmallenberg.  Der erste Schnee in diesem November ist gefallen. Wie geht es weiter? Und wird es nachts gefährlich glatt? Hier die Antworten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der frühe Winter hat die höheren Lagen unserer Region mit der ersten dünnen Schneedecke bereits besucht – in den kommenden Tagen dominiert nun aber wieder Herbstwetter. Dabei wechseln sich Hochnebel und freundliche Phasen ab.

Das Wetter für das Ruhrtal

Sechs Tage mit Frost hat die Wetterstation in Meschede-Enste in diesem Monat bereits aufgezeichnet, neunmal sank das Thermometer an der Station Fort Fun in Bestwig-Wasserfall in den leichten Frostbereich. Durchaus normale Zahlen für die ersten zwei Drittel eines Novembers. Die ersten Schneeflocken sind selbst in Meschede bereits gefallen und rund um die höheren Lagen gab es auch die erste dünne Schneedecke der Saison.

In den kommenden Tagen geht es nun aber deutlich ruhiger und auch schneefrei weiter. Bei einer südöstlichen Windrichtung liegen Meschede und Bestwig dabei in dem Gebiet des Sauerlandes, welches die besten Chancen auf längere Sonnenphasen hat. Hier sorgt der Wind auf der abgewandten Seite unseres Mittelgebirges für eine Auflockerung des Hochnebels und so sind nicht nur längere Perioden mit blauem Himmel möglich, auch die Temperaturen steigen auf die höchsten Werte seit Monatsbeginn.

So sind vor allem in Richtung Wochenende zweistellige Werte von bis zu 12 Grad möglich. Kühler bleibt es in engen Tälern, in welche Sonne und Wind nicht so richtig vordringen können. In den Nächten muss gebietsweise mit Frost und glatten Straßen gerechnet werden.

Das Wetter im Schmallenberger Sauerland

Noch liegt am Rothaarkamm, z.B. oben an der Hunau, Schnee. Die erste Schneeballschlacht und Rodelpartie des beginnenden Winters ist in geschützten Bereichen weiterhin möglich. Unten im Tal, zwischen Schmallenberg und Eslohe, regiert dagegen weiterhin der Spätherbst. In den kommenden Tagen ist weder oben noch unten mit weiteren Niederschlägen zu rechnen, abgesehen von geringem Sprühregen bleibt es bis zum Sonntag also trocken und die alles entscheidende Frage wird sein: Hält sich der Nebel und Hochnebel oder kann sich die Sonne durchsetzen?

Die Chancen, dass die Sonne täglich ihre Dosis bekommt, stehen nicht schlecht, denn mit einem konstanten Wind aus Südost lockert der Nebel, welcher sich oftmals rund um Winterberg und im Wittgensteiner Land hält, immer wieder mal auf und die Sonne zeigt sich. Von der Sonnenscheindauer abhängig sind natürlich auch die Temperaturen, welche besonders am Samstag und Sonntag die 10-Grad-Marke erreichen und sogar überschreiten können.

Hält sich dagegen der Nebel zäh, bekommen wir Schwierigkeiten mit der 5-Grad-Marke. In den Nächten schützt der Nebel dagegen vor Frost, ist es dagegen sternenklar und windstill friert es vor allem in Tal- und Muldenlagen. Auf den Bergen bleibt es dagegen bis auf Weiteres frostfrei.

Trend für die nächste Woche

Es wird wieder deutlich unbeständiger. Der Wind dreht von Süd auf West und neue Regengebiete ziehen heran. Mit dem Regen bleibt die Luft mild bis sehr mild und überall ist es frostfrei. Eventuell kann sich rund um die Wochenmitte sogar in Sturm entwickeln. Der Winter zieht sich zunächst weiter zurück, neue Chancen erhält er dann erst rund um den Monatswechsel und zum Start in den Dezember. Der Wind dreht dann mehr aus Nordwest und zumindest die höheren Lagen können dann auch wieder weiß werden. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit.

Mehr unter www.wetter-sauerland.de.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben