Sportplatz

Keine Sonderstellung mehr für zwei Mescheder Sportvereine

Der Sportplatz am Schederweg: Hier werden künftig voraussichtlich der FC Mezopotamya sowie der FC Gartenstadt ihren Trainings- und Spielbetrieb haben.

Der Sportplatz am Schederweg: Hier werden künftig voraussichtlich der FC Mezopotamya sowie der FC Gartenstadt ihren Trainings- und Spielbetrieb haben.

Foto: Hans Blossey

Meschede.   Fatih Türkgücü und der FC Mezopotamya wurden bislang von der Stadt Meschede subventioniert. Das hat jetzt ein Ende.

Die Stadt Meschede stellt künftig die Subventionierung von Sportvereinen ein, die den Asche-Sportplatz am Schederweg benutzen wollen. In Zukunft sollen Vereine, die dort spielen wollen, ihre entstehenden Verbrauchskosten auch selber bezahlen müssen. Das hat der zuständige Ausschuss für Generationen, Bildung, Freizeit und Soziales einstimmig beschlossen.

Bislang galt eine Ausnahme für die Vereine Fatih Türkgücü und den FC Mezopotamya: Weil beide so klein sind, hatte die Stadt in der Vergangenheit die Unterhaltungskosten der Umkleiden am Schederweg jährlich mit 2000 Euro für Wasser, Strom und Gas subventioniert. Nur, was darüber hinaus ging, mussten beide Vereine bezahlen.

Gleichbehandlung der Vereine

Wie berichtet, plant die Stadt inzwischen aber eine Umwidmung dieses Sportplatzes, die künftig auch eine stärkere Nutzung durch Vereine erlauben würde. Für eine künftige Gleichbehandlung wird die Subventionierung deshalb gestrichen: Wer das Umkleidegebäude nutzen möchte, zahlt dann auch die entstehenden Verbrauchskosten komplett.

Betreffen wird dies nach jetzigem Stand den FC Mezopotamya sowie den FC Gartenstadt, die zur Zeit den Sportplatz in Olpe nutzen. Beide planen künftig am Schederweg ihren Trainings- und Spielbetrieb und damit die Nutzung der Umkleiden. Mezopotamya hat bereits fest zugesagt, aus der Gartenstadt fehlt noch die verbindliche Rückmeldung.

SSV-Jugend und Torfabrik wollen hier trainieren

Die Jugendabteilung des SSV Meschede und die „Torfabrik“ Meschede wollen auf dem Sportplatz nur trainieren: Sie nehmen die Umkleide nicht in Anspruch, sondern nur die Toilette, müssen also nicht zahlen. Fatih Türkgücü wird den Schederweg-Sportplatz nicht mehr nutzen, da er durch die Kooperation mit dem SSV inzwischen auf der Sportanlage am Dünnefeld spielt.

Nutzungsgebühren werden für den Sportplatz am Schederweg auch weiterhin nicht erhoben: Das wird nach dem Willen des Ausschusses so lange bleiben, wie es keine baulichen Veränderungen an dem Sportplatz und der Umkleide gibt. Ein Umbau, eventuell zum Kunstrasenplatz, ist kurzfristig auch nicht zu erwarten: Im Haushalt der Jahre 2019 und 2020 steht dafür kein Geld zur Verfügung.

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