Menschen in Schmallenberg

Frank Schauerte ist seit 30 Jahren begeisterter Handballer

Der gebürtige Schmallenberger Frank Schauerte ist Abteilungsleiter, Spieler und Schiedsrichter – alles für den Sport des Handballs.

Der gebürtige Schmallenberger Frank Schauerte ist Abteilungsleiter, Spieler und Schiedsrichter – alles für den Sport des Handballs.

Foto: Nina Kownacki / WP

Schmallenberg.  Frank Schauerte (44) spielt schon lange beim TV 1890 Schmallenberg. Er wünscht sich, dass Jugendliche sich wieder mehr für den Sport begeistern.

Frank Schauerte (44) ist leidenschaftlicher Handballspieler. Seit 30 Jahren spielt er nun bereits im TV Schmallenberg 1890 e.V. Der gelernte Industriemechaniker denkt gerne an die großen Erfolge der Mannschaft zurück und hofft auf mehr begeisterte Jugendliche in der Zukunft.

Was führt Sie nach Schmallenberg?

Frank Schauerte: Ich wohne schon fast mein ganzes Leben lang in unserem Eigenheim in der Altstadt, das schon seit Generationen im Besitz der Familie liegt. Schmallenberg ist und bleibt auch zukünftig meine Heimat, auch weil Familie und Freunde hier leben.

Was machen Sie neben Ihrem Beruf als Industriemechaniker?

Ich bin Abteilungsleiter im TV Schmallenberg 1890 und spiele selbst Handball – und das schon seit dreißig Jahren - zurzeit in der 1. Seniorenmannschaft. Außerdem werde ich hier und da als Schiedsrichter eingesetzt.

Wie sind Sie zum Handball gekommen?

Als mich meine Schulfreunde im Alter von 14 Jahren zum Training der B-Jugend mitgenommen haben, habe ich schnell Freude an dem Sport gefunden. Ich war zuerst Feldspieler und bin dann relativ schnell als Torwart zwischen die Pfosten gewechselt.

Was ist das Besondere an Handball?

Handball ist eine Mannschaftssportart, deshalb ist ein Zusammenspiel auf dem Feld sehr wichtig. Außerdem erfordert der Sport ein hohes Maß an Koordination. Das Spiel ist sehr schnell - es passiert immer etwas auf der Platte. Das macht unseren Sport so interessant und besonders.

Gibt es bei so einem schnellen Spiel auch Verletzungsgefahr?

Beim Handball geht es manchmal richtig zur Sache. Aber nach dem Spiel gibt man sich dann wieder die Hand und alles ist gut. Wenn man den Sport viele Jahre intensiv betreibt, wird man leider nicht von der ein oder anderen Verletzung verschont.

Wie steht es mit dem Gemeinschaftssinn?

Wir sind eine Gemeinschaft, nach einiger Zeit wird man zu Freunden. Neben den Spielen gehen wir schon häufiger ein Bier zusammen trinken. Einige Mitstreiter sind über Jahre extra aus ihren Studienorten zu den Spielen angereist. Sich so stark für die Mannschaft einzusetzen, fand ich immer schon beeindruckend.

Welcher Moment ist in die Geschichte Ihres Vereines eingegangen?

1999 schafften wir den Aufstieg in die Bezirksliga und haben uns dort drei Jahre halten können. Damals kamen viele Zuschauer und das Interesse war groß. Das war ein toller Moment.

Wie sehen Sie die Zukunft des Handballs in Schmallenberg?

Mittlerweile ist es schwierig, Jugendliche für Handball zu begeistern, da diese schulisch und in ihrer Freizeit sehr eingespannt sind. Ein Jahr lang hatten wir sogar gar keine Jugendmannschaft mehr, das sehr schade war. Deshalb würde ich mir wünschen, dass mehr Jugendliche den Weg in die Sporthalle finden. Handball als Mannschaftssport bereichert das Leben – sportlich als auch sozial.

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