Radsport

Ehrenamtliche Helfer stemmen gleich zwei Großereignisse

Das Feld der Radsportler beim ersten Anstieg in Wenholthausen.

Das Feld der Radsportler beim ersten Anstieg in Wenholthausen.

Foto: Gudrun Schulte

Wenholthausen.  Gut zu tun hatten die ehrenamtlichen Helfer in Wenholthausen: Dort starteten auch 112 Radsportler zum Bergrennen.

Und als wäre das Schützenfest 2.0 nicht genug für einen Tag in Wenholthausen: Zum ersten Mal fand in Wenholthausen das Radrennen der Deutschen Meisterschaft Berg der Junioren im Sauerland statt.

112 Fahrer aus ganz Deutschland und den Niederlanden gingen an den Start. Das Bergrennen war die Generalprobe für die WM und lag direkt vor der Sauerland-Rundfahrt am Sonntag, die zum dritten Mal gefahren wurde und den Abschluss der Radport-Bundesliga bildete. Ausrichter war der RC Victoria Neheim. Jörg Scherf, Vorsitzender des RC Victoria Neheim und Mitorganisator Heiko Volkert aus Eslohe, hatten sich gezielt für die Strecke entschieden. „Der Radsportbund und wir waren auf der Suche nach einer geeigneten Strecke im Sauerland. In Wenholthausen fanden wir die schönste und anspruchsvollste Bergstrecke“, so Volkert.

100 Helfer im Einsatz

Gestartet wurde oberhalb Wenholthausen, dann ging es über Oesterberge, Büenfeld, Büemke, Friedrichstal zurück nach Wenholthausen. Rund 100 Helfer waren im Einsatz, um ein gut organisiertes und sicherheitstechnisches Rennen auf den Weg zu bringen und zu begleiten. Die Dorfgemeinschaft Wenholthausen stellte dafür ihren ehrenamtlichen Einsatz, allen voran Stefan Schöttler, Thomas Baumhöfer, Basti Müller, Erich Jürgens, Peter Hönninger , Bernd Materne und die Jungschützen. Sie organisierten, halfen bei Absperrungen, Start und Ziel. „Die Organisation der Dorfgemeinschaft hat sehr gut klappt. Ein super Miteinander. Wir wollen das Bergrennen in Wenholthausen etablieren. Im nächsten Jahr gehen wir hier wieder an den Start. Ein perfekter Tag, nicht zuletzt wegen des fantastischen Wetters. Wir haben große Zustimmung erfahren“, freute sich Scherf.

Er und seine Mitstreiter wünschen sich, dass die WM auch mal in Südwestfalen stattfindet. Das finden auch die Aktiven der Dorfgemeinschaft: „Es ist ja nicht selbstverständlich, dass rund 200 Helfer im Dorf zwei Großveranstaltungen im Dorf stemmen. Im Bezug auf das Radrennen: Wir können auch WM. Wir haben ja noch sieben Jahre, um uns vorzubereiten“, hörte man von den Helfern an der Strecke.

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