Medizin

Coronavirus: Lagezentrum trifft sich beim Hochsauerlandkreis

An einem Krankenhaus ist ein Empfangszelt aufgebaut. Dorthin sollen alle Patienten, die mit Fieber und grippeähnlichen Symptomen ankommen. Im Hochsauerlandkreis stehen jeweils 14 Betten auf Isolierstationen im Marienhospital Arnsberg (Klinikum Hochsauerland) und im Krankenhaus Maria-Hilf Brilon zur Verfügung.

An einem Krankenhaus ist ein Empfangszelt aufgebaut. Dorthin sollen alle Patienten, die mit Fieber und grippeähnlichen Symptomen ankommen. Im Hochsauerlandkreis stehen jeweils 14 Betten auf Isolierstationen im Marienhospital Arnsberg (Klinikum Hochsauerland) und im Krankenhaus Maria-Hilf Brilon zur Verfügung.

Foto: Uli Deck / dpa

Hochsauerlandkreis.  Der Hochsauerlandkreis ist für COVID-19-Erkrankungen vorbereitet. Informationen zum Thema gibt er regelmäßig über seine Website.

Seit Donnerstag, 27. Februar, trifft sich werktags jeden Vormittag um 9.30 Uhr das interne Lagezentrum COVID-19 des Hochsauerlandkreises. Hier tauschen sich das Kreisgesundheitsamt, der HSK-Rettungsdienst und die Pressestelle über die aktuelle Lage aus. Sollte es einen Erkrankten im Kreisgebiet geben, würde sofort der Krisenstab im Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen (ZFR) in Meschede-Enste einberufen.

Entscheidungen über die Schließung von Schulen und Kitas

Von dort aus wird dann im Zusammenwirken mit verschiedenen Landesbehörden entschieden, ob beispielsweise Schulen und Kindergärten geschlossen werden oder ob Veranstaltungen stattfinden können. Interne Rufbereitschaften, die eine ständige Erreichbarkeit garantieren, sind eingerichtet worden. Bislang (Donnerstag, 27. Februar, 14 Uhr) gibt es im HSK keinen Erkrankten und keinen Verdachtsfall.

Ab sofort sind auch Informationen unter www.hochsauerlandkreis.de direkt von der Startseite aus abrufbar. Dort sind unter anderem Links zum Robert Koch-Institut (FAQ), zur Weltgesundheitsorganisation, zum Auswärtigen Amt und zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu finden.

Informationsbedarf der Bevölkerung ist hoch

Der HSK weiß: Der Informationsbedarf ist hoch, was auch die vielen Anrufe beim Gesundheitsamt zeigen. „Eine gute Händehygiene, Abstand zu Erkrankten sowie eine entsprechende Husten- und Nies-Etikette helfen wie bei einer Grippe, Übertragungen zu verhindern“, rät Dr. Peter Kleeschulte als Leiter des Kreisgesundheitsamtes den besorgten Bürgerinnen und Bürgern.

Im Hochsauerlandkreis stehen jeweils 14 Betten auf Isolierstationen im Marienhospital Arnsberg (Klinikum Hochsauerland) und im Krankenhaus Maria-Hilf Brilon zur Verfügung.

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