Neuer Anlauf denkbar

Neuauflage: FDP-Anfrage nach Repair-Café gute fünf Jahre alt

Im Fröndenberger Repair-Café am Bürgerzentrum: Könnte es diese Einrichtung bald auch in Menden geben?

Im Fröndenberger Repair-Café am Bürgerzentrum: Könnte es diese Einrichtung bald auch in Menden geben?

Foto: Birgit Mescher

Menden.  Anno 2015 gestellt, ist ein Bürgerantrag der Liberalen auf ein Reparatur-Café unbeantwortet geblieben. Jetzt könnte es den zweiten Anlauf geben.

Schon häufiger hat sich die FDP darüber beschwert, dass ihre Anträge von der Verwaltung nicht bearbeitet würden. Im jüngsten Sozialausschuss ging es um ein „Repair-Café“ nach Fröndenberger Vorbild, wo talentierte und pensionierte Handwerker ehrenamtlich betagte Technik wieder in Schuss bringen. Dieser Antrag der Liberalen stammt aus dem Jahr 2014 – was für vernehmliches Raunen im Ausschuss sorgte. Allerdings konnte Ulrich Menge die Stadt etwas aus dem Kreuzfeuer nehmen: „Wir hatten damals den SKFM als möglichen Träger angesprochen, der sich das überlegen wollte.“

https://www.wp.de/staedte/menden/reparatur-cafe-fuer-menden-keine-utopie-id10762549.htmlAuf die Frage, was daraus wurde, konnte Menge dann vor den Politikern aus der Erinnerung heraus nur vermuten, was SKFM-Geschäftsführerin Marita Hill der WP am Freitag bestätigte: „Wir haben festgestellt, dass das Reparaturcafé in Fröndenberg damals nicht den ganz großen Zulauf hatte – und unter denen, die kamen, waren viele Mendener. Welchen Sinn hätte es da gemacht, das auch in Menden aufzumachen?“

Neues Café in Hemer

Dieser Ansicht sei letztlich auch die früher in Menden tätige Fröndenberger Familienbeauftragte Birgit Mescher gewesen. Mittlerweile gebe es ein weiteres Repair-Café in Hemer. Doch vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeits-Debatte sei der SKFM bereit, neu darüber nachzudenken, betonte Marita Hill.

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