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Menden bekommt ein dreitägiges Street-Food-Festival

Street-Food-Märkte sind in vielen Städten – wie hier in Herdecke – schon feste Termine im Veranstaltungskalender. Menden bekommt 2020 das erste dreitägige Festival.

Street-Food-Märkte sind in vielen Städten – wie hier in Herdecke – schon feste Termine im Veranstaltungskalender. Menden bekommt 2020 das erste dreitägige Festival.

Foto: Archiv/ Steffen Gerber

Menden.  Vegane Burger, Cakepops, ausgefallene Suppen und Pommes oder Hot Dogs – Street Food gibt es in vielen Formen. Und Menden bekommt nun ein Festival

Kaum ist das neue Stadtmarketing für Menden am Start, da können Geschäftsführerin Melanie Kersting und Jenni Gröhlich den ersten Hammer vermelden: Menden wird im Juni ein dreitägiges Street-Food-Festival erleben.

Die Veranstaltung

In Großstädten gehören die Street-Food-Märkte gerade in den Frühlings- und Sommermonaten bereits fest zum Veranstaltungskalender. In Menden hat bisher aber noch niemand den Versuch eines gleich mehrtägigen Festivals unternommen. Bis jetzt. Vom 26. bis 28. Juni soll es in der Innenstadt hoch her gehen. „Das wird ein Knaller“, ist sich Stadtmarketing-Chefin Melanie Kersting sicher. Dabei war es keinesfalls einfach, eine Veranstaltung dieser Größenordnung überhaupt nach Menden zu holen.

Die Idee zum Street-Food-Festival ist nicht neu. Jenni Gröhlich vom Stadtmarketing hat sie auf Anregung aus ihrer Zeit bei der Werbegemeinschaft mitgebracht – und weiterentwickelt. Dass es nun in Menden klappt, sei umso erfreulicher. Die Vielfalt solcher Food-Festivals lade immer dazu ein, auch mal neue Dinge auszuprobieren. „Es gibt noch eine Sache, an der ich arbeite – und das ist das Wetter“, sagt Gröhlich und lacht.

Die Köpfe dahinter

„Just Festivals“, eine Dortmunder Eventagentur, plant und organisiert bereits seit Jahren größere Street-Food-Festivals. Laut eigenen Angaben haben die NRW-weit 18 „Street Food & Music Festivals“ 2018 rund 210.000 Besucher angezogen – Tendenz steigend. Menden reiht sich 2020 etwa neben Tour-Städten wie Duisburg, Gelsenkirchen, Ahlen, Essen und Krefeld ein.

„Sie waren anfangs schon skeptisch“, sagt Kersting. Doch der Beharrlichkeit des Stadtmarketings sei es zu verdanken, dass man nun doch eine dreitägige Veranstaltung in den Sommermonaten anbieten kann. Inzwischen stehen die Rahmenbedingungen und „ich bin von der Zusammenarbeit begeistert“, erklärt dazu Jenni Gröhlich.

Der Plan

Das System ist einfach: „Just Festivals“ bietet ein umfangreiches Netzwerk mit zahlreichen Trucks und Co., aus denen immer die Passenden für die jeweilige Stadt ausgewählt werden. Das Stadtmarketing wird das Street-Food-Festival als Veranstalter austragen.

Dazu sollen in der Innenstadt – ähnlich wie bei Menden à la Carte – mehrere Zelte und Sitzmöglichkeiten aufgebaut werden. Geplant sind die Trucks und Stände auf dem alten Marktplatz sowie zu beiden Seiten der Hauptstraße – zwischen ehemaligem Reisebüro Timmermann und Geers Hörakustik. Wie viele Trucks und Stände in der Innenstadt Platz finden werden, steht noch nicht fest.

Der verkaufsoffene Sonntag

Das neu gegründete Stadtmarketing verspricht sich vom Festival „überregionale Aufmerksamkeit“, wie Melanie Kersting sagt – genau das hatte man zu Jahresbeginn als Ziel ausgegeben. Aber nicht nur auf vegane Burger, Cakepops oder andere kulinarische Köstlichkeiten können sich die Mendener im Juni freuen. Wie der Rat erst am vergangenen Dienstag beschloss, wird es einen zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntag an diesem Wochenende geben. „Wir wollen zeigen, dass es sich lohnt, auch mal nach Menden zu fahren“, betont Melanie Kersting.

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