Intersexuell: Männliche und weibliche Kriterien

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das „Gesetz zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben“ ist im Dezember 2018 in Kraft getreten. Seither kann als Geschlechtsangabe nicht nur männlich, weiblich oder „keine Angabe“ eingetragen werden, sondern auch divers. Eine Änderung selbst kann sogar mehrfach erfolgen, sagt Stadtsprecher Johannes Ehrlich. „Allerdings muss derjenige ein ärztliches Gutachten vorlegen.“ Dieses Gutachten könne auch nicht jeder Arzt ausstellen, „der Arzt muss eine entsprechende Ausbildung oder berufliche Erfahrung haben“. In dem Gutachten müsse die Feststellung beider Geschlechtsmerkmale bestätigt werden.

Den Eintrag „divers“ können nur Menschen wählen, bei denen die Geschlechtschromosomen (XX für weiblich; XY für männlich), die Genitalien (Vulva und Vagina; Penis) oder die Keimdrüsen (Eierstöcke; Hoden) nicht übereinstimmen. Sind einige dieser Kriterien männlich, andere aber weiblich, gilt dieser Mensch medizinisch als intersexuell (auch intergeschlechtlich).

Davon abzugrenzen sind transsexuelle Menschen, die ein eindeutiges biologisches Geschlecht haben, sich aber einem anderen Geschlecht zugehörig fühlen – wie etwa ein Mann, der sich als Frau fühlt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben