Tierhilfe

Hund in Not sorgt für lustigen Tierhilfe-Einsatz – mit Video

Überraschungsfund nach Notruf: Mendener Tierhilfe findet einen hilfsbedürftigen Vierbeiner der besonderen Art.

Überraschungsfund nach Notruf: Mendener Tierhilfe findet einen hilfsbedürftigen Vierbeiner der besonderen Art.

Foto: Mendener Tierhilfe

Menden.  Weil eine Frau einen bewegungslosen Hund in Not meldete, rückte die Mendener Tierhilfe aus. Was sie vorfanden, sorgte jedoch für ein Lächeln.

Gegen Mittag geht ein Notruf bei der Polizei ein. Eine Dame ist mit ihrem Hund am Radweg an der Hönne spazieren, als sie von der Fußgängerbrücke nach Bösperde aus etwas Beunruhigendes in der Uferböschung entdeckt. Ihren Angaben zufolge handelt es sich um einen bewegungslosen Hund in Not. Die Polizei alarmiert die Mendener Tierhilfe.

Die setzen sofort alle Hebel in Bewegung, schicken eine Mitarbeiterin an den Hönne-Radweg. „Wäre keiner von uns sofort greifbar gewesen, hatte die Polizei sogar angeboten, einen Streifenwagen loszuschicken“, sagt Michaela Bergmann von der Mendener Tierhilfe. Am Ende ist das nicht nötig.

Stelle ist für Tierhilfe schwer zugänglich

Ihre Kollegin macht sich sofort auf den Weg zum Hönne-Radweg und beginnt mit der Suche nach dem Hund in Not. Als sie fündig wird, kann sie nach dem ersten Schock allerdings aufatmen, mit einem kleinen Lächeln im Gesicht. Am Ufer befindet sich kein Hund in Not. Stattdessen wartet dort ein verlorenes Stofftier-Pferd auf seine Besitzer.

Die Tierhilfe ist erleichtert – und hält den kuriosen Fund auf Video fest. „Wenn man so eine Meldung bekommt, ist man natürlich erstmal geschockt“, sagt Bergmann. „Ich bin aber froh, dass es so ausgegangen ist.“ Die Böschung an der Stelle sei schwer zugänglich, steil und rutschig gewesen. Von Weitem könne man die Verwechslung durchaus nachvollziehen.

Am Ende sind alle froh, dass es sich bei dem Fund nicht um einen Hund in Not gehandelt hat. Polizei und Tierhilfe können sogar über die Situation lachen. Die Mendener Tierhilfe freut sich dennoch über aufmerksame Bürger wie die Dame, auch wenn in diesem Fall niemand Hilfe benötigt hat.

Verwechslungen geschehen öfters

Eine Verwechslung sei dabei nichts Ungewöhnliches, wie Bergmann erklärt, auch wenn die Mendener Tierhilfe so einen Fall noch nicht gehabt hätte. „Sowas kommt ein paar Mal im Jahr vor. Gerade im Herbst bekomme die Tierhilfe Meldungen, dass Leute „etwas Stacheliges am Straßenrand gesehen haben, was sie für einen Igel halten.“ Meist handele es sich dabei um die stacheligen Schalen von Kastanien, die Vorbeifahrende für einen verletzten Igel halten.

„Wir hatten aber auch schon mal einen Fall, da wurde uns eine verletzte Katze auf der Straße gemeldet“, erzählt Bergmann schmunzelnd. Am Ende habe sich diese allerdings als verlorener Pelzkragen herausgestellt.

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