Feuerwehrübung

Jugendfeuerwehr Lennestadt übt Ernstfall in Saalhausen

Feuerwehrübung in Saalhausen: Die Jugendfeuerwehr Lennestadt probte für den Ernstfall.

Feuerwehrübung in Saalhausen: Die Jugendfeuerwehr Lennestadt probte für den Ernstfall.

Foto: Michael Meckel

Saalhausen.  Jugendfeuerwehr Lennestadt probte auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks Schmelter in Saalhausen für den Ernstfall.

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Gegen 14 heulten am Samstag gegen 14 Uhr rund um Saalhausen die Martinshörner der Lennestädter Feuerwehr. Ziel der Feuerwehrwagen war das Gelände des ehemaligen Sägewerks Schmelter in der Winterberger Straße. Dort fand die Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehr Lennestadt statt.

Es war ein buntes Bild am alten Sägewerk in Saalhausen. Alle elf Löschgruppen aus dem gesamten Stadtgebiet von Lennestadt nahmen an der Übung teil. 13 rote Einsatzfahrzeuge mit blauen Lampen und jede Menge Martinshörner waren dabei im Einsatz. 60 Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren demonstrierten ihr Können. Drei Szenarien wurden simuliert. Zunächst galt es einen Brand im Sägewerk nach einer Staubexplosion zu löschen. Dann mussten drei Personen aus dem völlig verrauchten Gebäude gerettet werden. Außerdem galt es, einen Gabelstaplerfahrer zu retten, die unter seinem einem Stapler eingeklemmt war. Die Jugendlichen legten sich ordentlich ins Zeug, um alle die von ihren Ausbildern gestellten Übungsaufgaben zu meistern, egal ob Menschenrettung, technische Hilfeleistung, Herstellen einer Wasserversorgung oder Brandbekämpfung. „Oberste Priorität hat die Rettung von Menschenleben“, betonte Karsten Grobbel, Pressesprecher der Feuerwehr Lennestadt.

Kameradschaft und Teamgeist

Nach rund 90 Minuten waren alle Aufgaben erfüllt und zur Belohnung gab es nicht nur viel Lob, sondern auch eine verdiente kulinarische Stärkung. Pressesprecher Karsten Grobbel freute sich, über die gelungene Übung: „Es muss nicht alles perfekt klappen. Das verlangt niemand, denn genau dafür sind die Übungen gedacht. Hier steht ein Stück weit die Kameradschaft und Teamgeist im Vordergrund. Es sind Jugendliche dabei, die gerade zehn Jahre alt und erst seit Kurzem in der Jugendfeuerwehr sind und Jugendliche, die schon fünf oder sechs Jahre dabei sind und im kommenden Jahr die Grundausbildung für die Einsatzabteilung beginnen. Dennoch unterstützen sich alle gegenseitig. Aber mit dem Können, was sie heute gezeigt haben, darf man sich auch Nachwuchs freuen, der in Zukunft die Einsatzabteilung unterstützen wird.“ Auch Markus Hamers, Leiter der Feuerwehr Lennestadt strahlte: „Es hat alles sehr gut geklappt. Ich bin sehr zufrieden.“

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