Wohnen

Großprojekt: Elf neue Wohnhäuser werden in Olpe gebaut

Nahe des Olper Stadtzentrums soll bald ein neues Wohngebiet entstehen.

Nahe des Olper Stadtzentrums soll bald ein neues Wohngebiet entstehen.

Foto: Manuela NossuTTa / Funke Grafik

Olpe.  Ein großes Wohnungsbauprojekt für Olpe steht auf dem Plan des Bauausschusses. Bei der Vermarktung hat die Stadtverwaltung ein Wort mitzureden.

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Die Stadt Olpe bekommt neuen Wohnraum. Und das nicht zu knapp. Den Bau von insgesamt elf Wohnhäusern will die Primus Entwicklungsgesellschaft mbH nordöstlich der Straße „In der Stubicke“ und südöstlich der Droste-Hülshoff-Straße nahe der City ermöglichen. Geschäftsführer der Gesellschaft ist der Kirchhundemer Rechtsanwalt Dr. Franz-Josef Kaufmann, in den 90er-Jahren Lennestädter Stadtdirektor. Das Projekt war am Donnerstagabend Thema im Ausschuss Umwelt, Planen und Bauen.

Die Wohnhäuser

Die Planfläche, auf der die elf neuen Immobilien entstehen sollen, ist aktuell im Privatbesitz einer Erbengemeinschaft. „Sie können sich vorstellen, diese Flurstücke für eine künftige Wohnbebauung zur Verfügung zu stellen“, erklärte Bauamtsleiter Winfried Quast. Im Bauausschuss ging es zunächst darum, ob ein Aufstellungsbeschluss angenommen wird, um weitere Planungen forcieren zu können.

Die Ausschussmitglieder entschieden sich einstimmig dafür. Sie überzeugte vor allem, dass die Stadt ein Wort mitzureden hat. „In den ersten Gesprächen mit dem Investor haben wir klar gemacht, dass zunächst die Bewerberliste der Stadt Olpe abgearbeitet wird. Das würde auch so umgesetzt werden“, erklärte Quast.

Breitband in Grundschulen

Weiteres Thema: Die Katholische Grundschule Gallenberg sowie der Hauptstandort der Katholischen Grundschule Düringer bekommen schnelle Internetleitungen. Der Olper Bauausschuss hat der Herstellung eines Breitbandanschlusses mit jeweils einem Gigabit synchron im Up- sowie Download zugestimmt.

Die Kosten belaufen sich auf 135.000 Euro für die Herstellung der Anschlüsse. Hierfür werden Landesmittel in Höhe von 108.000 Euro (80 Prozent der Kosten) aus dem Landesprogramm „Schulen ans Gigabitnetz“ in Anspruch genommen. Die restlichen 27.000 Euro fließen aus dem Haushalt der Kreisstadt in die Maßnahme.

Anstrich im Gymnasium

Im Erweiterungsbau des Städtischen Gymnasiums Olpe werden in sieben Klassenräumen, zwei Fluren und einem Treppenhaus die Wand- und Deckenanstriche komplett erneuert. Dabei werden Setzrisse im Putz beseitigt und die Stahlumfassungszargen der Klassenraumtüren neu lackiert.

Darüber hinaus werden die stark beanspruchten Parkettfußböden in den Klassenräumen abgeschliffen und neu beschichtet. Die Kosten für die Verschönerung betragen zirka 40.000 Euro. In den Sommerferien 2020 sollen die Maler und Lackierer anrücken. Das scheint auch überfällig zu sein: Nach nun fast 20 Jahren seit Errichtung des Erweiterungsbaus am Gymnasium sind die Wände und Decken abgenutzt.

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