Innovationspreise vergeben

Caritas-Verband Olpe zeichnet beste Mitarbeiter-Ideen aus

Als Anerkennung für ihren Dienst „Nah. Am Nächsten“: Die „Caritas-Menschen“ Pfarrer Heinrich Schmidt und Alfons Heimes freuen sich über das Caritas-Ehrenzeichen in Gold.  Caritas-Vorstand Christoph Becker (li.) und Lothar Epe (2. v.li.) sowie Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttich (re.) gratulieren. 

Als Anerkennung für ihren Dienst „Nah. Am Nächsten“: Die „Caritas-Menschen“ Pfarrer Heinrich Schmidt und Alfons Heimes freuen sich über das Caritas-Ehrenzeichen in Gold.  Caritas-Vorstand Christoph Becker (li.) und Lothar Epe (2. v.li.) sowie Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttich (re.) gratulieren. 

Foto: Privat / WP

Kirchhundem/Kreis Olpe.  Ehrungen und Preisverleihungen stehen beim Cari-Tag des Caritasverbandes Olpe in Kirchhundem im Mittelpunkt.

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Informativ, transparent und unterhaltsam war der CariTag in der Schützenhalle Kirchhundem. Höhepunkt war die Verleihung des Innovationspreises des Caritasverbandes Olpe. Zentrales Thema war die „smarte Umhüllung“ von digitalen Themen in unserer Gesellschaft – immer unter Berücksichtigung eines ethischen Wertekanons.

Über 200 „Caritäter“ aus Hauptberuf und Ehrenamt, aus den Gemeinden, Ortsverbänden, den unterschiedlichsten Einrichtungen und Diensten, waren der Einladung des Caritasverbandes gefolgt. Zuvor wurden in der Delegiertenversammlung drei langjährige Caritas-Weggefährten aus dem Caritasrat verabschiedet und von Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttich mit dem Caritas-Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Vollblut-Caritäter geehrt

Werner Henzgen, seit 2002 Leiter der Zentralen Dienste des Verbandes, wurde für sein Engagement „weit über berufliche Belange für die Caritas-Familie hinaus“ mit dem Caritas-Ehrenzeichen in Silber gewürdigt.

Eine Biografie der „gelebten Treue im Dienst am Nächsten“ zieht sich auch durch die Caritas-Vita der beiden Gold-Preisträger. Die „Caritas-Menschen“ Pastor Heinrich Schmidt und Alfons Heimes haben die Arbeit des christlichen Verbandes seit Jahrzehnten ehrenamtlich begleitet, unterstützt und nach vorne gebracht – immer zum Wohle des Menschen. Allen Preisträgern gemein sei, so Lüttich, dass sie „nicht nur Spuren hinterlassen, sondern auch eine Lücke, die es zu schließen gilt“. Im Anschluss an die Ehrungen wurden Dechant Andreas Neuser, Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt sowie Prof. Dr. Julia Naskrent neu in den Caritasrat gewählt.

Caritas-Innovationen honoriert

Im Rahmen der 14. Verleihung des Innovationspreises, dotiert mit einem Preisgeld zwischen 500 und 1.000 Euro, wurden gesamtverbandliche Leistungen und Angebote gewürdigt. Einen Sonderpreis bekam die Initiative von Elisabeth Jostes zur Gestaltung eines (Wander-)Kreuzweges im Zusammenspiel mit heimischen Künstlern, die nach Fluchterfahrungen hier eine zweite Heimat gefunden haben.

Der Caritas-Innovationspreis in Bronze ging an zwei Preisträger. Für ihre Bereitschaft, ihren Mut und Einsatz, ein „Kollegiales stand-by-System“ zu erproben, erhielten Leitung und Mitarbeitende der Caritas-Station Attendorn die bronzene Auszeichnung. Der zweite Bronzepreis ging an die Organisatoren, die Leitung und Mitarbeitenden des Springerteams, die eine lückenlose Versorgung bei Ausfällen in der Pflege sicherstellen. Eine innovative Initiative zur Begleitung von Kindern durch junges Ehrenamt wurde mit dem Caritas-Preis in Silber gewürdigt. Die Initiatorendes Mentorenprogramms „Balu & Du“ von Caritas-AufWind freuten sich über die Auszeichnung.

Zwei „digitale“ Goldpreisträger

Die beiden Preisträger des Innovationspreises in Gold zeigen, dass sozial digital ist und umgekehrt. Um den Kontakt zwischen Angehörigen auch über Barrieren hinweg sicherstellen zu können, setzte das Seniorenhaus Gerberweg in Olpe das Projekt „Skypen“ um. Ein wahrhaft „Grenzen überwindendes Projekt“, so die Laudatorin Hedwig Holthoff-Peiffer, stellv. Aufsichtsratsvorsitzende des Caritasverbandes.

Über die zweite goldene Auszeichnung freuten sich die Initiatoren des inzwischen fest installierten Systems zur „Beratung und Förderung der Unterstützten Kommunikation“ aus den Werthmann-Werkstätten und von Caritas-AufWind . Verbandsweit soll ein Hilfesystem geschaffen werden, das den Unterstützungsbedarf von Klienten erkennt und Teilhabemöglichkeiten durch Symbole und Kommunikationshilfen sicherstellt.

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