Pro Ehrenamt

Auszeichnung für unermüdlichen Einsatz

Die Regionaldirektoren der Volksbank Bernd Kramer, Egon Mester und Ralf Warias (hinten von links) mit den diesjährigen Preisträgern des Pro-Ehrenamts-Preis Hans-Jürgen Stupperich, Antje Waldeck, Kurt Göhr und Hermann Guntermann (vorne von links).

Die Regionaldirektoren der Volksbank Bernd Kramer, Egon Mester und Ralf Warias (hinten von links) mit den diesjährigen Preisträgern des Pro-Ehrenamts-Preis Hans-Jürgen Stupperich, Antje Waldeck, Kurt Göhr und Hermann Guntermann (vorne von links).

Foto: Nicole Voss

Altenhundem.   Die Volksbank Bigge-Lenne verleiht in Zusammenarbeit mit der WESTFALENPOST den Preis „Pro Ehrenamt“ für vorbildlichen freiwilligen Einsatz.

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„Einfach mal Danke sagen“, ist laut Bernd Kramer die Intention, der Volksbank Bigge-Lenne alljährlich in Kooperation mit der Westfalenpost den „Pro Ehrenamts“-Preis“ zu verleihen. Die Auszeichnung für soziales ehrenamtliches Engagement wird im Hochsauerlandkreis und im Kreis Olpe vergeben. Der Preis ist mit einem Geldpreis in Höhe von 250 Euro verbunden. Die unterschiedlichen Aktivitäten, bei denen sich die diesjährigen Preisträger Antje Waldeck (Silberg), Hans-Jürgen Stupperich (Grevenbrück) und Kurt Göhr (Windhausen) engagieren zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig das Ehrenamt ist.

Antje Waldeck, vorgeschlagen von Sigrid Baust, ist so etwas wie die gute Seele von Schrabben-Hof in Silberg und stets zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird. Die Mutter von Ulrike Wesely ist Gründungsmitglied des 2008 gegründeten Vereins „MuT Sauerland“. 2012 übernahm der Verein das Gebäude vom MiniKartClub und setzt seitdem alles daran, eine Kleinkunstbühne aufzubauen und zu etablieren. Antje Waldeck kümmert sich um den Trödel, reinigt und drapiert die gespendeten Schätzchen, backt bei den regelmäßigen Öffnungszeiten Kuchen und engagiert sich oft im Hintergrund. „Es ist eine Lebensaufgabe der Familie Waldeck. Bei so einer Kultur vor Ort bin ich frohen Mutes“, kommentierte Bernd Kramer, Regionaldirektor Privatkunden Lennestadt/Kirchhundem das Engagement.

Würdige Preisträger sind auch die Senioren der Rentnergemeinschaft Windhausen. Mit Sachverstand, Rat und Tat kümmert sich das rund 20-köpfige Team, bei der Preisverleihung vertreten durch Kurt Göhr und Hermann Guntermann um die Belange des Ortes (Verbesserung der Wanderwege, Rasen mähen, Laub fegen, Bau einer Schutzhütte) und insbesondere in der Flüchtlingshilfe, in der Kurt Göhr sehr aktiv ist. Die neuen Mitbürger packen mit an und erfahren Unterstützung aus dem Ort. „Wie es in den Wald hinein schallt, schallt es auch heraus. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu den Flüchtlingen“, so Göhr. „Gut, dass es diese Menschen im Unruhestand gibt“, kommentierte Ralf Warias, Regionaldirektor Privatkunden Attendorn diesen Einsatz.

Entwicklungshilfe

Für den Geschäftsstellenbereich Grevenbrück/Finnentrop wurde Hans-Jürgen Stupperich ausgezeichnet. Egon Mester, Regionaldirektor Privatkunden Grevenbrück/Finnentrop lobte, dass der 74-Jährige seit Jahrzehnten Entwicklungshilfe in Polen leiste. Das Jahr 1982 und der Besuch eines Kinderkrankenhauses im polnischen Oppeln ließen Stupperich keine Ruhe mehr. Der Grevenbrücker sammelte Geldspenden, Kleidungsstücke, Fahrräder, Medikamente und Hygieneartikel, was die Lagerkapazitäten hergaben. Alleine umgerechnet rund 330 000 Euro wurden für ein dringend benötigtes Ultraschallgerät verwendet. Zwei weitere Krankenhäuser und ein Kinderheim rückten ebenfalls in den Fokus und wurden unterstützt. Die Jahrhundertflut mit der zerstörten Kirche und weitere Herausforderungen meisterten Hans-Jürgen Stupperich und seine Frau Stephanie. Auch wenn er jetzt kürzer treten und nicht wie bislang zehn bis zwölf Mal jährlich die insgesamt 2200 Kilometer weite Strecke auf sich nimmt, endet das Engagement sicher nicht.

„Bei den Auszeichnungen sind wir auf Vorschläge angewiesen. Unsere Ehrenamtspreisträger sind Vorbilder mit Verantwortung und Kompetenz, tragende Säulen der Region mit Herz, Hand und Verstand und für unsere Gesellschaft unentbehrlich“, betonte Kramer, der sich sicher war, gemeinsam mit seinen Kollegen drei würdige Preisträger ausgewählt zu haben.

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