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Kreis Kleve: Das „Sahnehäubchen“ am Wisseler See

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Bernd Pastoors (vorne links) empfing im Namen der Seglergemeinschaft Wisseler See die Gäste zur fünften Station der Sommertour „Zu Lande, zu Wasser, in der Luft“ der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve.

Bernd Pastoors (vorne links) empfing im Namen der Seglergemeinschaft Wisseler See die Gäste zur fünften Station der Sommertour „Zu Lande, zu Wasser, in der Luft“ der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve.

Foto: WfG Kreis Kleve

Kreis Kleve/ Kalkar.  Die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve besuchte zum Ausklang der aktuellen Sommertour die Seglergemeinschaft Wisseler See.

„Seit mehr als 50 Jahren bietet die Seglergemeinschaft Wisseler See die Möglichkeit, diesen Wassersport auf einem der schönsten Seen am unteren Niederrhein auszuüben.“ Mit diesem Satz startet das Vereinsportrait der Wisseler Segler, die für den gesamten Freizeitpark so etwas wie das „optische Sahnehäubchen“ darstellen. „Die Segler am Wisseler See beleben das Umfeld des Freizeitparks auf besondere Weise“, formulierte nun Kalkars Wirtschaftsförderer Bruno Ketteler seine Zuneigung zum herrlichen Bild der vielen weißen Segel auf ruhigem Wasser.

Die „Leidenschaft Segeln“ wird am See gepflegt

Die Aktivitäten der Seglergemeinschaft Wisseler See lieferten ihren maßgeblichen Beitrag zum gesamten Spektrum des Wisseler Sees“, so Ketteler im Rahmen der aktuellen Sommertour der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, die in dieser Ferienzeit überschrieben war mit „Zu Lande, zu Wasser, in der Luft“ und im Programm von der „Leidenschaft Segeln“ sprach. Detlef Scharfhausen, Bruno van Driel und Bernd Pastoors, der Vorsitzende, der Geschäftsführer und der Kassierer, sie werden das Lob auf den 120 Mitglieder starken Verein gerne gehört haben.

Für Bernd Pastoors hat insbesondere die engagierte Jugendarbeit im Verein besonderes Gewicht. 40 junge Leute, also ein Drittel der gesamten Mitgliedschaft, übt gegenwärtig diesen attraktiven Sport aus. Sie erwerben teilweise noch ihre Führerscheine oder Zertifikate, die ihnen letztlich auch das Segeln auf fremden, auch im Ausland gelegenen Gewässern ermöglichen. Die Ausbildung erfolgt auf den zehn vereinseigenen Jollen – den Optimisten und 420ern. Schnuppertermine seien regelmäßig möglich.

Eine stattliche Zahl an Familien-Mitgliedschaften

Für den Verein prägend sei auch, so Pastoors, die stattliche Zahl an Familien-Mitgliedschaften, was insbesondere für das Wir-Gefühl bei der Seglergemeinschaft Wisseler See stehe. Einen wahren Glücksfall nennt Pastoors die Tatsache, dass der Seglergemeinschaft Wisseler See vor wenigen Monaten 90.000 Euro aus der Sportförderung des Landes NRW bewilligt wurden, was dem engagierten Verein die Realisierung einer neuen, in die Jahre gekommenen Steganlage möglich machte. Gerade hier werde auch die seit Jahren gute Zusammenarbeit mit der Stadt Kalkar sichtbar, ohne die – dies bestätigte auch Kalkars Touristiker Harald Münzner – diese Förderung schwerlich realisierbar gewesen wäre.

Aus Sicht der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve gilt der gesamte Freizeitpark Wisseler See als traditionsreiche Erlebnisfläche

Aus Sicht der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve gilt der gesamte Freizeitpark Wisseler See als traditionsreiche, seit Generationen anziehungskräftige Erlebnisfläche. So jedenfalls stufte Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers das Areal ein. Das mit der Öko-Auszeichnung „Blaue Flagge“ geadelte Naturfreibad, der lange Sandstrand mit Liegewiese wie auch das Ferien- und Wochenendhausgebiet seien allesamt Anziehungskräfte für Gäste aus Nah und Fern. Wenn die Nicolaistadt es in guten und pandemiefreien Jahren auf über 170.000 Übernachtungen bringe und die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve auch deshalb von einer Million Übernachtungen jährlich träume dürfe, dann habe dies mit der Attraktivität derartiger Erlebniswelten zu tun, ergänzte Nathalie Tekath-Kochs bei herrlichem Sonnenschein unweit des Wisseler-See-Ufers.

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Franz-Josef Schoofs, im richtigen Leben Energieberater, kennt das Leben mit den kleinen und größeren Seglern von Kindesbeinen an. „Mein Vater und ich, wir haben hier mit einem kleinen Kanu angefangen“, sagte er. Heute freut sich das langjährige Vereinsmitglied darüber, dass die Seglergemeinschaft Wisseler See bereits vor 15 Jahren den Blick auf die Umwelt und den Umweltschutz schärfte. Schon damals habe man eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installiert. Naturverbundenheit hat bei den Segler also Tradition.

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