Umwelt

Kleve: Die beiden E-Lastenräder sind gut gestartet

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Torsten Borgards (Technischer Leiter) und Detmar Pommering (Bereichsleiter) freuen sich darüber, dass ein Lastenrad beim Familienforum Kermisdahl steht.

Torsten Borgards (Technischer Leiter) und Detmar Pommering (Bereichsleiter) freuen sich darüber, dass ein Lastenrad beim Familienforum Kermisdahl steht.

Foto: Stadt kleve

Kleve.  Die Stadt Kleve wirbt für die zwei elektrischen Lastenräder, die sie für ihre Bürgerinnen und Bürger angeschafft hat. Die Ausleihe ist kostenlos.

Die Stadt Kleve möchte als Bestandteil der Radverkehrsförderung des kontinuierlich umgesetzten Radverkehrskonzepts und des 2019 fortgeschriebenen Klimaschutzfahrplans alternative Fortbewegungsmöglichkeiten anbieten und positiv bewerben. Zur Förderung werden den Bürgerinnen und Bürgern elektrische Lastenräder kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit dieser Initiative strebt die Stadt ein lokales Umdenken an.

„Das Ziel ist die Verkehrswende, also der Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf ÖPNV, Rad und Elektromobilität“, sagt Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing. Dabei sollen die freien Lastenräder als Multiplikatoren dienen und Dritte zur Nutzung oder Anschaffung weiterer Lastenräder ermutigen. Pascale van Koeverden, Radverkehrsbeauftragte der Stadt Kleve wirbt für die zwei elektrischen Lastenräder, die die Stadt Kleve für ihre Bürgerinnen und Bürger angeschafft hat. „Wer möchte, kann sich eines der Räder kostenfrei ausleihen und damit etwa seine Einkäufe erledigen. Gleiches gilt auch für Gewerbetreibende, die ihre Kundinnen und Kunden beliefern möchten.“

E-Bikes lassen sich stunden- oder tageweise ausleihen

Die beiden freien Lastenräder werden seit Ende Juni kostenlos stunden- oder tageweise verliehen. Das Sharing-Modell der Lastenräder habe sich erfolgreich etabliert, in Kleve sei das Angebot gut angenommen worden, so die Stadt. Eine Vielzahl von Nutzern habe sich innerhalb der ersten zwei Monate auf der Online-Buchungsplattform unter www.kleve.de/de/inhalt/lastenfahrrad/ registriert.

Die Räder werden mit zeitlichem Vorlauf gebucht, wobei die tageweise Buchung überwiegt. Die Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende nutzen die Räder beispielsweise für Ausflüge, Einkäufe und Liefertransporte. Um die Idee zu verbreiten und sicherzustellen, dass die Räder in möglichst vielen Bereichen präsent werden und dadurch möglichst viele verschiedene Nutzer erreichen, wechseln sie monatsweise ihre Ausleihstation. Stationen sind Geschäfte (zum Beispiel Lebensmittelmärkte, Baumärkte, Getränkemärkte), Touristenzentren, Schulen und Kitas, soziale Einrichtungen, Restaurants oder Büros.

Verschiedene Ausleihstationen

Ende Juni ist der Verleih der freien Lastenräder im Pop-up-Store in der Klever Innenstadt und bei „Optik R Rambach + Reintjes“ gestartet, in den Sommerferien konnten die beiden E-Lastenräder bei der Sommerwirtschaft und beim Clivia Pflegezentrum ausgeliehen werden. Die neuen Standorte sind das SOS-Familienforum an der Kalkarer Straße und das „PSSST Bettenhaus“ an der Hoffmannallee. Hier sind die Klever E-Lastenräder seit Anfang September ausleihbar.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Familienforum Kermisdahl für die kommenden Wochen Ausleihstation für ein Lastenfahrrad sind. Viele Eltern mit Kindern, aber auch Seniorinnen und Senioren treffen sich bei uns im Familiencafé oder nehmen an unseren Kursen und Veranstaltungen teil“, erklärt Torsten Borgards, der Technischer Leiter beim SOS-Kinderdorf Niederrhein ist.

Sein Kollege Detmar Pommering, als Bereichsleiter zuständig für die offenen Angebote und die Kitas, ergänzt: „Eltern, die ihre Kinder lieber mit dem Fahrrad zur ,InKita’ bringen möchten, können jetzt das Lastenfahrrad ausprobieren. Wir freuen uns, dass wir durch die Kooperation mit der Stadt Kleve eine echte Alternative zum Auto aufzeigen können.“

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