Polizei

Humorvoller Polizeibericht aus Kleve

Foto: Lars Heidrich / ffs

Kleve-Rindern.  Die Polizei beschreibt humorvoll, wie ein Einbrecher in Kleve das Beherbergungsverbot umging.

Corona und der Lockdown treiben Einbrecher zu seltsamen Maßnahmen – so wurden während der ersten Welle der Pandemie Ende März Hygieneartikel aus einer Wohnung gestohlen. Nun haben auch Gaststättenschließungen und Beherbergungsverbote Einfluss auf das Einbruchsgeschehen.

Ein Unbekannter hatte zwischen Freitag und Sonntag, 22. November, 12.30 Uhr “wohl auf der Suche nach einem offenen Gasthaus einen Baucontainer an der Eichenallee entdeckt“ und für gut befunden, meldet die Polizei humorvoll. Das Problem der verschlossenen Tür löste der Fremde ganz simpel, indem er mit einem Pflasterstein eine Scheibe einschlug und hineinkletterte. „Scheinbar gefiel dem Unbekannten das Etablissement“.

„Da leider keine Bedienung in Sicht war, kochte er sich erst einmal selbst einen Kaffee. Auch die Bonbons, die man bereit gelegt hatte, ließ der ‘Gast’ sich schmecken“ und machte es sich auf ein paar Packungen Toilettenpapier vor einer Heizung bequem. „Leider checkte der Gast aus, bevor man ihn fragen konnte, ob er mit der Bewirtung und seiner Unterkunft zufrieden war. Daher hat der Besitzer des Containers nun die Polizei mit der Suche nach dem Unbekannten beauftragt“, meldet die Polizei weiter und bittet um Hinweise unter 02821 5040.

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