Hochschule Rhein-Waal

Hochschulmusik in Kleve hat sich prächtig entwickelt

Orchester mit Hochschulchor  

Orchester mit Hochschulchor  

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Kleve.   Studierende Hobbymusiker wagten sich vor Publikum als Solisten und mit großartigem James-Bond-Medley im Orchester. Der Frauenchor Uedem half mit.

Ganz schön stolz eröffnete Prof. Dr. Jens Gebauer das Konzert zum Semesterabschluss an der Hochschule Rhein-Waal. Erst seit zwei Jahren arbeitet die von ihm beauftragte Sarah Lampe vom Management Hochschulmusik am Aufbau der Gruppen und schon gelang ein voller Abend. „Es hat sich prächtig entwickelt“, so Vizepräsident Gebauer, der nach diesem Konzert seine Stafette in Sachen Musikförderung an einen Kollegen weitergibt.

Der kleine Hochschulchor wurde unterstützt vom Frauenchor Uedem, der unter Leitung von Manfred Hendricks gute Laune in den Hörsaal brachte.

Song für den Freund in Südafrika

Den mutigen Auftakt als Solistin übernahm Zama Madondo, die singend am niederländischen Strand schon aufgefallen war, so erzählte Moderatorin vom Asta, Heather Ventresco. Zama Madondo (Studentin Gender and Diversity) sang eigene Kompositionen für ihren Freund in Südafrika „und alle, die so sind wie er“. Mit warmem Timbre interpretierte sie auch ein Lied ihrer Heimat.

Solche Beiträge waren ausdrücklich gewünscht. So interpretierte Rahat Sikder Rumel (studiert Bioengineering) zunächst voll Inbrunst von den Foo Fighters „Il’ll be Coming Home Next Year“ und dann ein Lied aus Bangladesh, das von Landsleuten im Hörsaal emotional

leise mitgesungen wurde.

Der Ire John Crossan, „Head of Hochschulmusik“ (studiert International Relations) begleitete sich lässig auf der Gitarre bei Coversongs und irischem Pub-Flair.

Studierte Posaune und Wirtschaftsingenieurwesen

Das Hochschulorchester ist eine Hobby-Formation, die auch Externe und Instrumental-Neulinge aufnimmt. Die souveräne Leitung hatte Kilian Konrad, der nach abgeschlossenem Posaunen- und Dirigierstudium nun Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Rhein-Waal studiert.

Das Orchester brachte Evergreens von Lloyd-Webber, Gershwin und begeisterte mit einem James-Bond-Medley, fein arrangiert. Man denke sich die Titelmelodie und höre mit innerem Ohr nach: erst Cello, Kontrabass, Schlagzeug, dann steigen dynamisch Geigen, Piano, Querflöten, Klarinetten ein. Oboe, Trompeten, Saxophon, Tuba übernehmen dramatische Momente.

Dafür, wie die Studierenden während der Semesterzeiten musikalisch zusammenfanden, gab es großen Applaus.

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