Handlungskonzept

Gute Förderung für gute Ideen und Projekte in Kalkar

Den Verfügungsfonds im Integrierten Handlungskonzept für Kalkar stellten sie vor: Stadtsprecher Harald Münzner, Stadtoberbaurat Frank Sundermann, Bürgermeisterin Britta Schulz und Wirtschaftsförderer Dr. Bruno Ketteler.

Den Verfügungsfonds im Integrierten Handlungskonzept für Kalkar stellten sie vor: Stadtsprecher Harald Münzner, Stadtoberbaurat Frank Sundermann, Bürgermeisterin Britta Schulz und Wirtschaftsförderer Dr. Bruno Ketteler.

Foto: Foto: Anke Gellert-Helpenstein

Kalkar.  Verfügungsfonds im Integrierten Handlungskonzept Kalkars fördert bürgerschaftliche Projekte für nachhaltige Umfeldverbesserungen der Innenstadt.

Der „Verfügungsfonds im Integrierten Handlungskonzept“ wurde jetzt in Kalkar der Öffentlichkeit vorgestellt. Hinter dem Verfügungsfond steckt in Kalkar die vom Rat bereits im September beschlossene Einrichtung eines Fonds, der Projekte privaten Engagements mit Übernahme von 50 Prozent der Kosten unterstützt.

Diese Kleinprojekte müssen zur Erhaltung und Entwicklung der Innenstadt beitragen. Gemeinsam mit Stadtoberbaurat Frank Sundermann und Wirtschaftsförderer Dr. Bruno Ketteler stellte Stadtsprecher Harald Münzner mit Bürgermeisterin Britta Schulz das komplexe Förderinstrumentarium „Verfügungsfonds“ jetzt vor. Übrigens: Im Rahmen des Handlungskonzeptes wurde schon einiges in und für Kalkars Innenstadt in Angriff genommen: Brückenerneuerungen, Lichtkonzept, Gestaltungsbuch und vieles mehr.

Ab sofort können bürgerschaftliche Ideen realisiert werden

„Mit Einrichtung des Verfügungsfonds können ab sofort bürgerschaftliche Ideen realisiert werden, wenn sie entsprechende Außenwirkung haben“, freut sich Münzner. Und so geht’s: Wer eine gute Idee zu einem Projekt hat, das das Bild der Innenstadt, des Wohnumfelds oder des Einzelhandels nachhaltig aufwertet, kann sich sein Projekt fördern lassen. Soll heißen: Wer Licht- oder Kunstinstallationen oder Bepflanzungsideen umsetzen möchte, der muss die Kosten dafür zur Hälfte als Antragsteller selbst tragen und die andere Hälfte (maximal 5000 Euro) kann er sich bezuschussen lassen.

50 Prozent Zuschuss muss nicht zurück gezahlt werden

„Der Zuschuss setzt sich zusammen aus Kosten, die zu 60 Prozent vom Bund und Land getragen werden und zu 40 Prozent von der Stadt Kalkar kommen“, erklärt auch Stadtoberbaurat Frank Sundermann. Dieser 50 Prozent Zuschuss muss nicht zurück gezahlt werden und speist sich aus dem Verfügungsfond. Über die Jahre verteilt können es letztlich insgesamt bis zu 150.000 Euro (Gesamtfördersumme) sein, die als 50 Prozent-Zuschuss auf verschiedene Kleinprojekte verteilt für die Innenstadt dazu gezahlt werden. Zu zuschussfähigen Projekten, können auch Sitzgelegenheiten, Infotafeln, Wettbewerbsideen, Marketingaktionen und vieles mehr zählen. Wie der Verfügungsfond genau funktioniert ist auch in einem leicht verständlichen Flyer der Stadt Kalkar zusammen gefasst worden. Der Flyer liegt an mehreren öffentlichen Stellen in der Nicolaistadt aus und ist auch im Internet verfügbar.

Förderung beantragen Interessierte ganz einfach per vorbereitetem Formular

„Die Förderung beantragen Interessierte ganz einfach per vorbereitetem Formular beim Fachbereich 2 – Planen, Bauen, Umwelt der Stadt Kalkar“, ergänzt Wirtschaftsförderer Ketteler. „Über die Vergabe bzw. über die Förderungsbewilligung entscheidet übrigens ein speziell dafür geschaffenes Gremium mit neun Mitgliedern“ erklärt auch Bürgermeisterin Schulz. Diese Mitglieder stammen aus der Verwaltung und aus der freien Wirtschaft. Außerdem sind es Einwohner Kalkars, die ebenfalls das Gremium bereichern.

Infos: www.kalkar.de

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