Rosengarten

Goch: Investor Zevens stellt geplanten Hotel-Neubau zurück

Blick in den Rosengarten am Gocher Stadtpark.

Blick in den Rosengarten am Gocher Stadtpark.

Foto: Niklas Preuten

Goch.  Es bestehe weiter Interesse am Hotel-Projekt im Rosengarten in Goch, so der Investor Zevens. Doch die Pläne sind vorerst zurückgestellt.

Ein möglicher Hotel-Neubau im Rosengarten am Gocher Stadtpark liegt vorerst auf Eis. Das bestätigte Jochen Koenen vom interessierten Klever Investor Zevens auf NRZ-Anfrage. „Wir stellen das Projekt zurück, bis sich Politik und Bürger eine Meinung gebildet haben. Wir würden so etwas niemals gegen den Willen der Bürger durchkämpfen“, betonte Koenen.

Die noch frühen Planungen hatten insbesondere in den sozialen Netzwerken emotionale Reaktionen und bei einigen Bürgern die Furcht hervorgerufen, dass ein neues Hotel den Stadtpark beeinträchtigen könnte. Unter anderem Thomas Claaßen, Vorsitzender des Gocher Stadtparkvereins, hatte sich gegen ein Hotel am Eingang der Grünfläche ausgesprochen.

Koenen: Die Chance sehen

„Man sollte eher die Chance sehen“, meinte dagegen Koenen. „Wir halten den Standort nach wie vor städtebaulich für ideal und sind grundsätzlich weiter interessiert.“ Derzeit sei der öffentliche Druck jedoch sehr hoch, so der 58-Jährige. Zudem werde der Meinungsbildungsprozess erschwert, weil die Ratssitzung wegen des Coronavirus nicht stattfinden konnte. „In Goch wird derzeit viel über den Klosterplatz, Marktplatz und Stadtpark gesprochen. Wir gehören aber nicht in diese Diskussion“, so Koenen.

Es brauche einen klaren politischen Wunsch, stellte er fest. „Den sehen wir momentan nicht. Wenn wir willkommen sind, kommen wir gerne nach Goch. Dann denken wir auch wieder über den Rosengarten oder einen anderen Standort nach“, sagte Jochen Koenen. Damit rechne Zevens jedoch frühestens im Herbst, wahrscheinlich aber gar nicht mehr in diesem Jahr.

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