Insekten

Die Honigbiene schwärmt jetzt bald im Kreis Kleve

Die Schwarmzeit der Honigbiene beginnt, meldet der Imkerverein Kleve-Kellen

Die Schwarmzeit der Honigbiene beginnt, meldet der Imkerverein Kleve-Kellen

Foto: Bienenhotline

Kleve / Bedburg-Hau.   Der Imkerverein Kellen hat eine telefonische Schwarm-Hotline eingerichtet und bietet auch bei Wespennestern seine Beratung an.

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Auch die Schwarmzeit der Honigbiene beginnt, meldet der Imkerverein Kellen, der eine „Schwarmhotline“ eingerichtet hat.

Jedes Jahr, wenn die Rapsfelder blühen, beginnt die Schwarmzeit bei den Honigbienen. Sie kann von Ende April bis in den Juli andauern. Wenn es im Bienenvolk langsam eng wird und es genügend Nektar-Angebote in der Natur gibt, dann vermehren sich die Honigbienen auf natürliche Weise über den Schwarm.

Auf Wohnungssuche mit Futtervorrat für drei Tage

Dabei fliegt zunächst die alte Königin, mit der Hälfte der Arbeiterinnen und einigen Drohnen und Futtervorräten für drei Tage aus, um sich in einiger Entfernung an einer Stelle als Bienentraube niederzulassen. Von dort aus suchen einige der ältesten Bienen nach einer geeigneten Wohnung... früher waren dies meist hohle Bäume.

„Da es diese aber fast nicht mehr gibt, fliegen die herrenlosen Bienenschwärme gerne in Hohlräumen von Häusern, Schornsteine oder Rollladenkästen“, beschreibt Marco Janssen aus Bedburg-Hau, Mitglied im Imkerverein Kellen. „Hinzu kommt die Problematik, dass es in vielen Regionen nicht mehr ausreichend Nahrung gibt, Spritzmittel und die Varroamilben sorgen dafür, dass es so gut wie nirgendwo noch wildlebende Honigbienen gibt“.

Wer einen Bienenschwarm entdeckt, solle einen Imker informieren. „Denn ohne Imker sind Honigbienen nicht in der Lage zu überleben“, rät der Verein. Der Imker behandelt seine Völker gegen die Varroamilben und füttert die Bienen, wenn sie in der Natur nicht genügend Nektar und Pollen finden .„Wir beraten auch, wenn Sie Wespennester am Haus oder auf Ihrem Grundstück haben“, bietet Marco Janssen an.

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