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Corona Kreis Kleve: 232 neue Fälle - Inzidenz sinkt deutlich

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Virologe: „Sind auf dem Weg von der Pandemie in die Endemie“

Virologe: „Sind auf dem Weg von der Pandemie in die Endemie“

Omikron breitet sich rasant aus und könnte uns gleichzeitig aus der Pandemie führen. Virologe Dittmer erklärt im Interview, was dafür spricht.

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Kreis Kleve.  Wie entwickelt sich die Corona-Lage im Kreis Kleve? Die wichtigsten Infos zu Sieben-Tage-Inzidenz, Neuinfektionen und Impfquoten im Überblick.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Kleve ist am Mittwoch stark gesunken - von 451,6 am Dienstag auf nun 413,9 (Stand: 0 Uhr). Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnete 232 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden (Stand: 0 Uhr). Seit Ausbruch der Pandemie haben sich laut RKI insgesamt 22.631 Menschen im Kreis Kleve mit Corona infiziert. Davon gelten schätzungsweise 20.100 Menschen als genesen. Einen weiteren Todesfall für den Kreis meldete das RKI nicht.

In NRW haben bereits über 200.000 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren ihre Erstimpfung erhalten. Seit dem 13. Dezember empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) die Covid-19-Impfung für Kinder mit Vorerkrankungen. Doch auch viele Eltern mit gesunden Kindern drängen auf eine schnelle Impfung.

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Lage am 19. Januar (auf Grundlage des RKI)

  • 7-Tage-Inzidenz: 413,9 (Dienstag: 451,6)
  • Neuinfektionen: 232
  • Infektionen insgesamt: 22.631
  • Todesfälle insgesamt: 272

Intensivbettenbelegung im Kreis Kleve (Quelle: DIVI, Stand: 18. Januar)

  • Intensivbetten: 15 von 69 frei (21,74 Prozent)
  • Covid-Patienten auf den Intensivstationen: 0

(Hinweise zu den Daten: Die Daten zu den Infektionszahlen und der Sieben-Tage-Inzidenz sind im Dashboard des RKI abrufbar. Die Belegung der Krankenhausbetten ist im DIVI-Intensivregister zu finden.)

So sehen die Corona-Zahlen in den Kommunen im Kreis Kleve aus

Das Robert-Koch-Institut aktualisiert seine Übersicht zu den Corona-Zahlen jeden Tag um 0 Uhr. Auch die Kreisverwaltung veröffentlicht die aktuellen Zahlen in einer täglich aktualisierten Übersicht, in der Regel um die Mittagszeit.

Die Werte des RKI und der Verwaltung können durch den zeitlichen Unterschied voneinander abweichen. Da die Daten des RKI maßgeblich für weitere Beschränkungen und Maßnahmen im Kreis Kleve sind, aktualisieren wir diese Übersicht zuerst mit den RKI-Werten. Die tägliche Übersicht des Kreises finden sie hier:

Insgesamt bestätigte Infektionen in den Kommunen (Stand: 18. Januar)

  • Bedburg-Hau: 828 (+9)
  • Emmerich: 2324 (+33)
  • Geldern: 2.876 (+30)
  • Goch: 2.192 (+25)
  • Issum: 786 (+10)
  • Kalkar: 990 (+0)
  • Kerken: 782 (+0)
  • Kevelaer: 1.944 (+29)
  • Kleve: 3.666 (+45)
  • Kranenburg: 786 (+0)
  • Rees: 1.278 (+10)
  • Rheurdt: 338 (+5)
  • Straelen: 1.278 (+23)
  • Uedem: 420 (+4)
  • Wachtendonk: 566 (+12)
  • Weeze: 998 (+26)

(367 Indexfälle befinden sich aktuell in Bearbeitung und werden nach vollständigem Abschluss des Verfahrens einer Kommune zugeordnet.)

("Aufgrund des geringeren Testaufkommens und der verspäteten Indexfallmeldungen haben die 7-Tages-Inzidenzen an den Weihnachtsfeiertagen und an den Tagen danach eine deutlich verringerte Aussagekraft", teilt der Kreis Kleve am 26. Dezember mit.)

Zum Teil sehr große Unterschiede bei den Daten gibt es zudem immer wieder bei der Zahl der Genesenen und der aktuell am Virus erkrankten Menschen, die jeweils auf Schätzungen beruhen. Deswegen haben wir an dieser Stelle entschieden, auf die Darstellung dieser Zahl zu verzichten.

Zudem unterscheiden sich die RKI-Statistik und die Kreis-Statistik auch in der Gesamtzahl der Fälle - beim RKI liegen die Zahlen höher. Laut dem Kreis gibt es diese Diskrepanz schon länger und sie erkläre sich so: "Bei der Differenz handelt es sich im Wesentlichen um Personen, die zwar im Kreisgebiet gemeldet sind, sich jedoch in einem anderen Kreis oder einer anderen Stadt aufhalten und dort ihre Quarantäne verbringen, beispielsweise Studierende." Solche Einzelfälle wurden seit Beginn der Corona-Pandemie nach und nach in den Fallzahlen-Listen des Kreisgesundheitsamtes nachträglich angepasst und korrigiert, heißt es dazu vom Kreis.

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