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Corona im Kreis Kleve: Derzeit niedrigste Inzidenz in NRW

Lesedauer: 3 Minuten
Anteil der Delta-Variante des Coronavirus bei 74 Prozent

Anteil der Delta-Variante des Coronavirus bei 74 Prozent

Die hoch ansteckende Delta-Variante des Coronavirus ist seit Ende Juni die dominierende Virus-Variante in Deutschland. Ihr Anteil beträgt laut Robert-Koch-Institut mittlerweile 74 Prozent. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg derweil auf 8,0.

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Kreis Kleve.  Wie entwickelt sich die Corona-Lage im Kreis Kleve? Die wichtigsten Infos zu Sieben-Tage-Inzidenz, Neuinfektionen und Impfquoten im Überblick.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Kleve ist auch am Freitag wieder gesunken: Der Wert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche angibt, liegt nun bei 34,8 (Donnerstag: 39,9) - das ist derzeit der niedrigste Wert in Nordrhein-Westfalen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) vermeldete 16 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Nach Angaben des RKI gab es keinen neuen Todesfall.

Die Zahl der Erst- und Zweitimpfungen ist in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Wochen deutlich zurückgegangen. Dennoch erhalten einige Bürgerinnen und Bürger in NRW bereits ihre Drittimpfung. Anfang September begann das Land, sogenannte "Booster-Impfungen" zu verabreichen. Doch wie viele Menschen nehmen das Angebot wahr? .

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Lage am 17. September (auf Grundlage des RKI)

  • 7-Tage-Inzidenz: 34,8 (Donnerstag: 39,9)
  • Neuinfektionen: 16
  • Infektionen insgesamt: 12.732
  • Todesfälle insgesamt: 197

Impfquote im Kreis Kleve (nach Angaben der KV Nordrhein ohne betriebliche und privatärztliche Impfungen, Stand: 17. September)

  • Erstimpfung: 73,2 Prozent
  • Zweitimpfung: 62,1 Prozent

Intensivbettenbelegung im Kreis Kleve (Quelle: DIVI, Stand: 17. September)

  • Intensivbetten: 23 von 73 frei (31,5 Prozent)
  • Covid-Patienten auf den Intensivstationen: 3

(Hinweise zu den Daten: Die Daten zu den Infektionszahlen und der Sieben-Tage-Inzidenz sind im Dashboard des RKI abrufbar. Die Imfquoten stammen von der Kassenärztlichen Vereinigung - dabei ist zu beachten, dass nur die Impfungen in Impfzentren, Hausarztpraxen und durch mobile Teams darin enthalten sind, nicht aber die Impfungen in den Krankenhäusern. Die Belegung der Krankenhausbetten ist im DIVI-Intensivregister zu finden.)

So sehen die Corona-Zahlen in den Kommunen im Kreis Kleve aus

Das Robert-Koch-Institut aktualisiert seine Übersicht zu den Corona-Zahlen jeden Tag um 0 Uhr. Auch die Kreisverwaltung veröffentlicht die aktuellen Zahlen in einer täglich aktualisierten Übersicht, in der Regel um die Mittagszeit.

Die Werte des RKI und der Verwaltung können durch den zeitlichen Unterschied voneinander abweichen. Da die Daten des RKI maßgeblich für weitere Beschränkungen und Maßnahmen im Kreis Kleve sind, aktualisieren wir diese Übersicht zuerst mit den RKI-Werten. Die tägliche Übersicht des Kreises finden sie hier:

Ingesamt bestätigte Infektionen (und Veränderung gegenüber der letzten Meldung) in den Kommunen (Stand: 17. September, Änderungen im Vergleich zum 16. September)

  • Bedburg-Hau: 545 (+1)
  • Emmerich: 1436 (+0)
  • Geldern: 1775 (+4)
  • Goch: 1222 (+1)
  • Issum: 463 (+0)
  • Kalkar: 441 (+0)
  • Kerken: 384 (+1)
  • Kevelaer: 1150 (+0)
  • Kleve: 2115 (+4)
  • Kranenburg: 514 (+0)
  • Rees: 729 (+0)
  • Rheurdt: 186 (+0)
  • Straelen: 707 (+0)
  • Uedem: 211 (+1)
  • Wachtendonk: 279 (+0)
  • Weeze: 569 (+0)

(Laut Kreis befinden sich derzeit noch sechs Indexfälle in Bearbeitung.)

Zum Teil sehr große Unterschiede bei den Daten gibt es zudem immer wieder bei der Zahl der Genesenen und der aktuell am Virus erkrankten Menschen, die jeweils auf Schätzungen beruhen. Deswegen haben wir an dieser Stelle entschieden, auf die Darstellung dieser Zahl zu verzichten.

Zudem unterscheiden sich die RKI-Statistik und die Kreis-Statistik auch in der Gesamtzahl der Fälle - beim RKI liegen die Zahlen höher. Laut dem Kreis gibt es diese Diskrepanz schon länger und sie erkläre sich so: "Bei der Differenz handelt es sich im Wesentlichen um Personen, die zwar im Kreisgebiet gemeldet sind, sich jedoch in einem anderen Kreis oder einer anderen Stadt aufhalten und dort ihre Quarantäne verbringen, beispielsweise Studierende." Solche Einzelfälle wurden seit Beginn der Corona-Pandemie nach und nach in den Fallzahlen-Listen des Kreisgesundheitsamtes nachträglich angepasst und korrigiert, heißt es dazu vom Kreis.

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