Schleuse Kleve

Bürger gründen Arbeitskreis für Erhalt der Schleuse in Kleve

Die Schleuse in Brienen soll abgerissen werden. 

Die Schleuse in Brienen soll abgerissen werden. 

Foto: Andreas Gebbink / NRZ

Kleve.  Im Rahmen des Planverfahrens zum Deichbau Griethausen-Wardhausen gibt es 22 Einwendungen und 24 Stellungnahmen. Bürger wollen sich einbringen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In Kleve hat sich jetzt eine Gruppe engagierter Bürger zusammengefunden, die für den Erhalt der denkmalgeschützten Schleuse in Kleve-Brienen kämpfen möchte. Wie berichtet läuft zurzeit das Planfeststellungsverfahren zum Deichbau Griethausen-Wardhausen. In diesem Rahmen muss auch über die Schleuse entschieden werden, der Deichverband sieht einen Abrisse vor. Die Offenlage ist bereits beendet. Wie die NRZ von der Bezirksregierung in Düsseldorf erfuhr, sind innerhalb der Frist 22 Einwendungen und 24 Stellungnahmen eingegangen. Diese würden zurzeit ausgewertet. Ein Erörterungstermin steht noch nicht fest.

Arbeitskreis tagte in Wardhausen

Am vergangenen Donnerstagabend traf sich der Arbeitskreis im Restaurant „Zum Johanna Sebus Denkmal“ in Wardhausen. Dem Arbeitskreis gehören aktiven Wassersportler, aber auch Bürger an, die sich für den Erhalt der Schleuse als Denkmal einsetzen.

Der bürgerschaftliche Arbeitskreis möchte nicht nur intervenieren, sondern mit einer eigenständigen Lösung beitragen, die sowohl in der Bevölkerung als auch bei allen formal Beteiligten einen breiten Konsens bergen soll. Der Arbeitskreis konnte schon im Vorfeld seines ersten Treffens eine Vision skizzieren, die dann von den Anwesenden als Grundlage für die weiteren Aktivitäten beschlossen wurde. Die Mitglieder der Interessensgemeinschaft führten bereits erste Gespräche mit Teilen der Verwaltungsspitze der Stadt Kleve.

Online-Petition

Der Kranenburger Ralf Borgmann habe mit der Einrichtung einer online-Petition zur Rettung der Schleuse es geschafft, die Aufmerksamkeit vieler Bürger zu wecken. Schnell habe die Petition ein erstes nennenswertes Quorum erreicht. Auch auf Facebook engagieren sich viele Gleichgesinnte unermüdlich für das Ziel, die Schleuse zu retten. Der Klever Helmuth Plecker ergriff nun die Initiative, als weitere Möglichkeit des Engagements einen bürgerschaftlichen Arbeitskreis zu gründen. Dies vor dem Hintergrund, dass neben dem Instrument einer Petition auch Kompetenzen gebündelt und vernetzt werden sollen und ein Forum zu schaffen, in dem sich Bürger und Bürgerinnen kreativ,innovativ und konstruktiv werden.

In der Gruppe www.facebook.com/groups/StadtLandFlussSchluss wird ständig öffentlich über die Arbeit der Interessengemeinschaft berichtet. AnsprechpartnerHelmuth Plecker (Initiator des bürgerschaftlichen Arbeitskreises) Stadt . Land . Fluss … Schluss? – Kontaktunter: Helmuth Plecker, . E-Mail: plecker@live.de

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben