Unfall

Zwei Männer aus dem Ruhrgebiet sterben bei Flugzeugabsturz

Das Ultraleichtflugzeug mit zwei Männern ist am Sonntagabend in einen Wald bei Rheinstetten abgestürzt. Sie waren wohl auf dem Weg zurück nach Iserlohn, als es zu dem Unglück kam.

Das Ultraleichtflugzeug mit zwei Männern ist am Sonntagabend in einen Wald bei Rheinstetten abgestürzt. Sie waren wohl auf dem Weg zurück nach Iserlohn, als es zu dem Unglück kam.

Foto: Thomas Riedel / dpa

Rheinstetten/Iserlohn.  Der 61 Jahre alte Pilot und sein 54-jähriger Bruder sind mit ihrem Ultraleichtflugzeug vom Flugplatz Iserlohn-Rheinermark gestartet.

Beim Absturz einer Propellermaschine in der Nähe von Karlsruhe sind zwei Menschen aus Essen und Witten ums Leben gekommen. Das Ultraleichtflugzeug mit den beiden Männern an Bord war am frühen Sonntagabend in dem Wald zerschellt. Der 61 Jahre alte Pilot und sein 54-jähriger Bruder kamen ums Leben, wie die Polizei mitteilte.

Bei dem Piloten handelt es sich nach Angaben des Vorsitzenden des Luftsportvereins Ruhr-Lenne Iserlohn um ein Vereinsmitglied, das zusammen mit einem privaten Gast am Sonntagmorgen vom Flugplatz Iserlohn-Rheinermark aus gestartet, um für einen Termin zum Flugplatz Rheinstetten-Forchheim in Baden-Württemberg zu fliegen.

Unglücksursache ist bislang unklar

Von dort waren sie am Abend wieder gestartet, um zurück nach Iserlohn zu fliegen, als es zu dem Unglück kam. Das Flugzeug sei gegen 18.11 Uhr „im Sturzflug“ in ein Waldgebiet gekracht, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Unglücksursache ist unklar. Hinweise auf einen technischen Defekt gebe es bisher nicht.

Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) beauftragte nach Worten des Polizeisprechers einen Sachverständigen, der noch am Montag an der Absturzstelle eintreffen sollte. Ebenfalls unklar ist, ob eine medizinische Ursache in Frage kommt und bei dem Piloten eine Obduktion angeordnet wird.

Abtransport des Flugzeuges aus dem dichten Waldstück gestaltet sich schwierig

Der Abtransport des Flugzeuges gestaltete sich schwierig. Vermutlich müsse erst eine Schneise in dem dichten Waldgebiet bei Rheinstetten nahe Karlsruhe geschlagen werden, um die Wrackteile einsammeln und zur Begutachtung wegbringen zu können, sagte ein Polizeisprecher.

Der Sachschaden am Flugzeug wird derzeit auf 50.000 Euro geschätzt. Geprüft werden muss auch, ob durch ausgelaufene Betriebsstoffe Waldboden abgetragen werden muss.

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