Frauentag

Wertvolle Impulse für die persönlichen „Lebens(t)räume“

Rund 150 Frauen aus ganz Nordrhein-Westfalen nahmen am Frauentag der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Obersten Stadtkirche teil und erhielten dort viele Anregungen für ihr künftiges Leben.

Rund 150 Frauen aus ganz Nordrhein-Westfalen nahmen am Frauentag der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Obersten Stadtkirche teil und erhielten dort viele Anregungen für ihr künftiges Leben.

Foto: Annabell Jatzke

Iserlohn.  Etwa 150 Teilnehmerinnen ließen sich beim Frauentag der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung inspirieren.

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„Lebens(t)räume“ – so lautete das Motto beim Frauentag in der Obersten Stadtkirche und im Lutherhaus. Zum achten Mal hatte die Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche von Westfalen in Kooperation mit der evangelischen Versöhnungskirchengemeinde Iserlohn zu dem Thementag eingeladen. Etwa 150 Frauen aus ganz NRW nahmen daran teil.

Nach dem Empfang und der Lobpreiszeit folgte der Vortrag von Astrid Eichler. Aufgewachsen im mecklenburgischen Ludwigslust, wurde sie zunächst Krankenschwester, und erst später studierte sie Theologie und wurde Pfarrerin. Von der Gemeindepfarrerin bis zur Gefängnisseelsorgerin – ihre Stationen waren bisher vielfältig.

Gegen den Wunschberufund die FDJ entschieden

Wobei anzumerken sei, dass Astrid Eichler eigentlich davon träumte, Ärztin zu werden. Diesen Lebenstraum begrub sie jedoch, wollte sie schließlich nicht in der kommunistischen Jugendorganisation der ehemaligen DDR, der FDJ, mitmachen. Sie entschied sich gegen den Traum, dessen Preis aus ihrer Sicht zu hoch gewesen wäre. So zerplatzte der Lebenstraum, aber ihren Lebensweg ist sie trotzdem gegangen.

Am Nachmittag bestand neben der Möglichkeit zu Seelsorgegespräche auch die Gelegenheit, eine der sechs Arbeitsgruppen zu besuchen. Der Workshop „Lobpreismalerei“ mit Elke Frommhold trat mit Farbe und Papier in den bunten Raum der Gegenwart Gottes ein und beschäftigte sich mit der Pastellkreidenmalerei und der Collagentechnik. Bewegt und tänzerisch ging es beim Workshop „Raum zum Leben“ mit Annelie Rehra zu. „Vom Lebenstraum zum Wohnraum“ lautete die Devise beim dritten Workshop mit Wohnberaterin Christiane Nandelstädt. Dagmar Kipp und Sigrid Kurth-Kaßner boten den Workshop „Out of the box“ an und blickten über den Rand der alltäglichen Routine hinaus. Was würde Gott mir schreiben, wenn er mir einen Brief schicken würde? – Mit dieser Fragestellung setzte sich der Workshop „In der Stille auf Gott hören“ mit Ulrike Sprenger auseinander.

Referentin Astrid Eichler selbst leitete auch einen Workshop. „Deutschland einig Vaterland – wie einig sind wir (schon)?“ lautete dabei das Thema.

Nach der Zeit dem Segnungsgottesdienst machten sich die Teilnehmerinnen mit Impulsen für ihre eigenen „Lebens(t)räume“ inspiriert auf den Heimweg. as

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