Wildunfall

Van rast durch Absperrung, rammt zwei Autos und flüchtet

Etwa in Höhe des "Starenkastens" war eine Rotte Wildschweine über die B 236 vor ein Fahrzeug gelaufen. Ein Van-Fahrer ignorierte die Straßensperre, streifte zwei Fahrzeuge, gefährdete Polizeibeamte und flüchtete.

Etwa in Höhe des "Starenkastens" war eine Rotte Wildschweine über die B 236 vor ein Fahrzeug gelaufen. Ein Van-Fahrer ignorierte die Straßensperre, streifte zwei Fahrzeuge, gefährdete Polizeibeamte und flüchtete.

Foto: Polizei

Iserlohn.  Nach einem Wildunfall ignorierte ein Autofahrer die Polizeisperren, schlingerte knapp an den Beamten vorbei, rammte Autos und brauste weiter.

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Nach einem Wildunfall in Iserlohn ist ein Autofahrer am Dienstagabend durch eine Polizeisperre gerast, hat Fahrzeuge gerammt und ist davongebraust. Kurz zuvor hatte die Polizei mit zwei querstehenden Streifenwagen mit Blaulicht und Leitkegeln die Unfallstelle abgesichert.

Ein Auto war gegen 20.15 Uhr auf dem Autobahnzubringer zur A 46 in Oestrich in eine Wildschweinrotte gefahren. Doch der heranrauschende Mercedes Vito-Fahrer habe die Sperren ignoriert, sei an den Polizeibeamten knapp vorbeigeschlingert und habe zwei Autos gerammt, berichtet die Polizei am Mittwoch.

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Mit einem am Fahrzeug festgeklemmten Leitkegel sei er funkensprühend davongefahren. Die Fahrt endete wenig später an einer Leitplanke. Der Fahrer sei zu Fuß in einen Wald geflüchtet, wo die Beamten auf einen 21 Jahre alten Betrunkenen stießen. Er habe jedoch bestritten der Fahrer zu sein. Auch auf der Wache habe er Widerstand geleistet, so dass er zunächst in Gewahrsam kam. Gegen ihn werde nun ermittelt.

Ein 33-jähriger Altenaer und seine hochschwangere Frau (32) wurden nach Polizeiangaben leicht verletzt. Sie kamen zusammen mit ihrem zweijährigen Sohn ins Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden von über 50.000 Euro. Die Feuerwehr war mit mehreren Rettungs- und Rüstwagen im Einsatz. (dpa/red)

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