Rettung

Übung für den Ernstfall

Lagebesprechung: Bevor die Einsatzkräfte das Gebäude vorbereiten können, besprechen sich die Gruppenführer.

Lagebesprechung: Bevor die Einsatzkräfte das Gebäude vorbereiten können, besprechen sich die Gruppenführer.

Foto: Privat

Hennen.   Das DRK spielt eine Betreuungslage nach einem fiktiven Fliegerbombenfund in Hennen nach

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Samstag, 9.50 Uhr. Die Einsatzeinheit NRW Hagen 04 des Deutschen Roten Kreuzes wird alarmiert. Eine Fliegerbombe wurde im Stadtgebiet gefunden. Anwohner müssen schnellst möglich evakuiert und bis zur Entschärfung in eine Sammelunterkunft an der ehemaligen Hauptschule Hennen gebracht werden.

So könnte er aussehen, der Ernstfall für die Rotkreuzgemeinschaften Hemer, Iserlohn, Letmathe und Menden. Am Samstag war es Gott sei dank nur eine Großübung. „Einmal jährlich müssen wir unsere Leistungsfähigkeit nachweisen“, erklärt Kreisrotkreuzleiter Niklas Sander. Nur so erhält jede Einheit vom Land rund 16.000 Euro. Die 33 Einsatzkräfte aus den verschiedenen Truppen und Gruppen wissen allerdings nicht, dass es sich um eine Übung handelt. Daher muss alles so realistisch wie möglich sein.

Zunächst wird die unbekannte Unterkunft von den Zugführern erkundet. Dann erfolgt die Vorplanung, wie viele Betroffene im Unglücksfall in der Unterkunft überhaupt untergebracht werden können. „Die Einsatzkräfte müssen dann für Schlaf-, Ruhe- und Aufenthaltsmöglichkeiten sorgen und zu die Zubereitung und Ausgabe von Verpflegung planen“, erklärt Sander. Dafür sind extra 20 Darsteller in Hennen dabei, die vom DRK registriert und betreut werden müssen. Wie im Ernstfall eben.

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