Verkehr

LED-Leuchten bieten großes Einsparpotenzial

Die alte Seilkonstruktion soll in den kommenden vier bis acht Wochen abmontiert werden.

Die alte Seilkonstruktion soll in den kommenden vier bis acht Wochen abmontiert werden.

Foto: Stefan Janke

Iserlohn.  Am Theodor-Heuss-Ring werden derzeit sechs neue Straßenlaternen installiert. Ende August sollen sie in den Betrieb geben.

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Wer von der Hans-Böckler-Straße in Richtung Rathaus fährt oder geht, dem bietet sich ab der Brünninghaus-Kreuzung bald ein anderes Bild: Derzeit wird nämlich die Straßenbeleuchtung ab der Kreuzung bis zur Einmündung Unnaer Straße modernisiert. Das hat zur Folge, dass die derzeitige Seilkonstruktion in naher Zukunft abmontiert wird.

Bereits seit rund 14 Tagen laufen die Arbeiten am Theodor-Heuss-Ring. Fünf der insgesamt sechs neuen LED-Leuchten sind bereits aufgestellt, bei der letzten werden noch einige Restarbeiten durchgeführt. „Wir denken, dass wir das neue System bis Ende der kommenden Woche in Betrieb nehmen können“, erklärt Matthias Gücking, Abteilungsleiter „Betrieb Strom“ der Stadtwerke Iserlohn.

Seilsystem ist zudem sehr wartungsintensiv

Bei der neuen Straßenbeleuchtung handele es sich um LED-Masten, die gegenüber dem bisherigen System gleich mehrere Vorteile bieten. „Der Grund für die Erneuerung ist eine Energieeinsparung von gut 50 Prozent“, erklärt Gücking. Hinzu käme, dass das mittlerweile veraltete Seilsystem, an dem die bisherigen Leuchtmittel installiert sind, sehr wartungsintensiv sei.

Zudem sind die neuen Straßenleuchten mit einem Telemanagementsystem ausgestattet. „Die LED-Masten können sich automatisch zu verkehrsschwächeren Zeiten runterregeln“, erklärt Matthias Gücking. Von dieser Art der Straßenbeleuchtung stünden schon mehrere Einheiten im Stadtgebiet, der Teilabschnitt von der Brünninghaus-Kreuzung bis zur Unnaer Straße sei nun die Fortführung der Erneuerung.

Bis die alte Seilkonstruktion allerdings abmontiert wird, könnte es noch etwas dauern. „Wir prüfen derzeit noch, ob wir die Straße dafür sperren müssen. Es sieht aber danach aus“, sagt Gücking. Dementsprechend könnte sich der Blick für Autofahrer und Fußgänger erst in vier bis acht Wochen ändern.

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