Iserlohner Sommernächte

Eine Erfolgsgeschichte geht weiter

Die „Schlagersause“ gehörte zu den Publikumsmagneten und Stimmungshöhepunkten der Sommernächte 2019.

Die „Schlagersause“ gehörte zu den Publikumsmagneten und Stimmungshöhepunkten der Sommernächte 2019.

Foto: Wolfgang Meutsch

Iserlohn.  Beim „Dankeschön-Abend“ für Macher und Sponsoren der „Sommernächte“ wurde zurück und nach vorn geblickt.

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Sepp Herbergers berühmte Fußballer-Weisheit wandelte der Chef des Stadtmarketings, Dirk Matthiessen, auf die Iserlohner Sommernächte um, als er am Mittwochabend im Restaurant „Pura Vida“ am Poth im Kreis von Mitwirkenden und Sponsoren den diesjährigen Erfolg feierte. „Daran wollen wir 2020 anknüpfen.“ Gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Michael Scheffler und heimischen Gastronomen blickte er auf dem „Dankeschön-Abend“ zufrieden auf die Veranstaltungsreihe zurück.

In historisch wertvoller Kulisse bestens aufgehoben

„Die Iserlohner Sommernächte haben in diesem Jahr an 13 Veranstaltungstagen unseren Fritz-Kühn-Platz von seiner besten Seite gezeigt“, bilanzierte Scheffler. „Auch wenn es im vergangenen Jahr noch ein Wagnis gewesen ist, dieses sommerliche Highlight nach über einem Jahrzehnt vom Marktplatz weg zu verlegen, so zeigte sich doch spätestens die tausendfache Resonanz unseres dankbaren Publikums in dieser Saison, dass die Veranstaltungsreihe vor der historisch wertvollen Kulisse im Umfeld von Stadtmauer, Baarbach, Bauernkirche und Oberster Stadtkirche bestens aufgehoben war.“ Über vier Wochenenden hinweg wurde nahezu jedes künstlerische Genre bedient. Und selbst an den Wochentagen dazwischen sorgte die erstmals aufgebaute „Alm Deluxe“ für sympathische Ausklänge und Vorfreude auf die nächsten Events. Scheffler dankte den engagierten Gastronomen für die besonders hochwertige Ausgestaltung des viertägigen Schlemmerfestes „Genuss pur“ mit kleinen und großen Köstlichkeiten. „Die Iserlohner Sommernächte stehen für Vielfalt und Niveau und verdanken ihre Erfolgsgeschichte dem gelungenen Zusammenspiel professioneller Akteure auf und hinter der Bühne sowie langfristigen Planungen und Vorbereitungen“, lobte Scheffler die Leistung der Firma Live Project der Brüder Sven und Carsten Wiedemeyer. Er dankte allen Betrieben, die als Förderer und Sponsoren die Sommernächte begleitet und ermöglicht haben, die durch dieses Zusammenwirken vereinter Kräfte einen überregionalen Ruf gewonnen haben.

Organisator Sven Wiedemeyer seinerseits bedankte sich bei den Verantwortlichen des Stadtmarketings und des Ordnungsamtes sowie den Sponsoren für die Unterstützung bei den diesjährigen Sommernächten, „bei denen sich 35.000 Iserlohner und Gäste aus dem Umkreis auf dem Fritz-Kühn-Platz getroffen haben“. „Das zeigt die hohe Akzeptanz bei der breiten Palette an Angeboten. Dabei gehörte für die Besucher die ,Schlagersause’ zu den Höhepunkten“, weiß Carsten Wiedemeyer aus vielen Rückmeldungen. Speziell an die Adresse von Roosters-Gesellschafter Engelbert Himrich erinnerte Sven Wiedemeyer bei seinem Rückblick an das große Fan-Fest „25 Jahre IEC“: „Ein Highlight, das leider zu einer Schlammparty wurde.“

Acht Gastronomen haben schon für 2020 zugesagt

Das Experiment „Genuss pur“ auf dem Fritz-Kühn-Platz sei aufgegangen, freuten sich die Veranstalter über die Angebote der zehn Betriebe, von denen bereits acht fürs kommende Jahr zugesagt haben. „,Fuchs + Hase’ ist 2020 nicht mehr dabei, aber ich bin in Gesprächen mit anderen heimischen Restaurantbetreibern“, sagte Sven Wiedemeyer. Ob es eine Neuauflage der „Alm Deluxe“ gebe, ließ er offen. Und da also nach den Sommernächten vor den Sommernächten ist, sind diese Termine bereits gesetzt für 2020: Eröffnungsfest am 19. Juni, „Schlagersause“ am 20. Juni. „Genuss pur“ vom 6. bis 9. August, Folknacht am 14. August und der Beat Garden am 15. August.

Dirk Matthiessen warb abschließend für den bevorstehenden Weihnachtsmarkt ab dem 21. November und die Unterstützung bei der Einführung einer neuen Weihnachtsbeleuchtung. „Für die 60 Lichtringe, die über die Laternen in der Fußgängerzone verteilt werden, haben sich bereits 25 Lichtpaten gemeldet.“ Händler und Institutionen rief er auf, eine „Patenschaft“ für ein Jahr zu übernehmen. Mit einem Schild an den Masten werde das Engagement dokumentiert. Matthiessen will zudem die Kommunikation für die Großveranstaltungen verbessern und diese frühzeitig abstimmen. Mit der Bekanntgabe der Termine für die kommenden Sommernächte sei ein erster Schritt getan.

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