Heimatgeschichte

Ein Meisterstück der Heimatgeschichte

Rechtzeitig zum 40-jährigen Bestehen des Förderkreises Iserlohner Museen stellen die Verantwortlichen die neuen Beiträge zur Heimatkunde für Iserlohn und den märkischen Raum vor.

Rechtzeitig zum 40-jährigen Bestehen des Förderkreises Iserlohner Museen stellen die Verantwortlichen die neuen Beiträge zur Heimatkunde für Iserlohn und den märkischen Raum vor.

Foto: Cornelia Merkel

Iserlohn.  Lesenswertes über Menschen, Kultur, Handwerk und Industrie

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„Hier ist wieder ein Meisterstück gelungen“, lobt Ernst Dossmann an die Adresse von Dr. Hanswerner Hildenbrand das neue Buch der Reihe „Beiträge zur Heimatkunde für Iserlohn und den märkischen Raum“. Der Band 23 erscheint anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Förderkreises Iserlohner Museen und wartet in gewohnter Weise mit vielen interessanten historischen Beiträgen zur Heimat-, Stadt- und Handwerksgeschichte und vielen qualitätvollen Fotos und Urkunden auf.

„Dieses Buch gehört unter den Weihnachtsbaum“, meint Marlis Gorki. Es ist auch für die Iserlohner Stadtführer ein Fundus an Wissenswertem über Iserlohn, erklärt Irmgard Mämecke beim Durchblättern.

Dr. Hildenbrand dankt Marion und Alfred Thiele für das mit Unterstützung der Thiele Wohnungsbau GmbH und Fördermitteln des Landes NRW herausgekommene Werk, das im Verlag Zimmermann herauskam.

Ulrich Betten widmet sich darin dem Thema Eisenbahn von Iserlohn nach Schwerte. Ernst Dossmann beschreibt Iserlohns Wandel von der Bergbaustadt zur „Fabrikenstadt“ und Iserlohns Galmeibergbau-Historie – angesichts der Schillerplatzpläne von ganz besonderer Aktualität. Er steuert außerdem zwei Gedichte bei und liefert eine reizvolle Zusammenstellung historischer Stadtansichten und Briefköpfe heimischer Unternehmen aus dem Stadtarchiv.

Irmgard Mämecke beleuchtet die Iserlohner Panzermacher-Geschichte. Marlis Gorki erinnert an den Iserlohner Verschönerungsverein und die Familiengeschichte der Quinckes mit starken Frauen.

Bauhaus-Siedlung und Schlieper gelungenes Beispiel

Olaf Pestl stellt die Bauhaus-Siedlung Schlieper vor. „Ein gelungenes Beispiel für in Stadtquartier, das sich sehen lassen kann“, lobt Hildenbrand. Holger Lüders beleuchtet 300 Jahre Stadtgeschichte im Südengraben 28. Theo Bergenthal widmet sich der Kunst im öffentlichen Raum. Manfred Wegner dokumentiert die Firma Bachtenkirch in der Bleichstraße. Hier will er ein Museum einrichten, das er der Stadt übereignen will, um es für die Nachwelt zu erhalten. Martin Brunswicker beschreibt die Insignien und Fahnen des IBSV. Hanswerner Hildenbrand steuert die eindrucksvolle Geschichte des Förderkreises Iserlohner Museen bei und widmet weitere Beiträge den Handwerkszeichen, sowie dem Handwerk und der Industrie im Iserlohner Straßenbild. Er stellt außerdem „Puck“ – das Eishockey-Museum in Hemer vor.

Ein Bonbon der Sozialgeschichte ist der Beitrag von Johann Kaiser zur Letmather Handwerksgeschichte, in der sich in der Vereinigten Gesellen-Lade lesenswerte Hinweise auf die Vorläufer der Krankenversicherung im Handwerk finden.

Das Buch ist als 23. Band der „Beiträge zur Heimatkunde für Iserlohn und den märkischen Raum“ im Fachhandel erhältlich und kostet 19.90 Euro.

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