Ausstellung

Wittener Künstlerbund ist zu Gast in Herner HKB-Galerie

Die Wittener Künstler (v.l.) Petra Füth, Lutz Quambusch, Klaus Fröhlich und  Gert Buhren in der Galerie Kunstpunkt

Die Wittener Künstler (v.l.) Petra Füth, Lutz Quambusch, Klaus Fröhlich und Gert Buhren in der Galerie Kunstpunkt

Foto: Rainer Raffalski/Funke Foto Services

Herne.  Der Herner Künstlerbund sucht den Austausch mit Künstlerbünden in anderen Städten. Nun stellen sich sechs Wittener Künstler im „Kunstpunkt“ vor.

Der Herner Künstlerbund nimmt ab Sonntag seinen Austausch mit Künstlerbünden der Region wieder auf. Unter dem Titel „Wirkstoffe Positionen Blickwinkel Aspekte“ stellt er im Kunstpunkt sechs Künstlerinnen und Künstler aus Witten vor. „Wir wollen ja nicht nur im eigenen Saft schmoren“, erklärt Edelgard Sprengel vom HKB. „Wir freuen uns, auch mal wieder außerhalb von Witten ausstellen zu können“, kontert Gert Buhren, Vorsitzender des Wittener Künstlerbundes. Mitmachen bei der Ausstellung konnte, wer wollte. Sechs Künstler hatten sich gemeldet, zwei bis drei Bilder sollten ausgestellt werden.

Sechs Künstler mit unterschiedlichen Techniken

Klaus Fröhlich findet in der Natur seine Inspiration. In seinen Bildern spiegelt sich der malerische Prozess im Umgang mit seinen künstlerischen Materialien. Seine Bilder wirken wie natürlich gewachsene Strukturen.

Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Petra Fürth mit Stoff. In ihren aktuellen Werken nutzt sie Schnittmusterbögen. Die unterschiedlichen Linienmuster mit ihren verschiedenen Farben dienen ihr als Untergrund für Collagen aus kleinen Stofffetzen, mit denen sie bestimmte Positionen in scheinbar abstrakten Netzwerken markiert.

In den Buntstiftzeichnungen von Ralf Gregor verbinden sich abstrakte ornamentale Formen mit figürlichen Anspielungen zu surreal anmutenden Bildern. Seine Bilder entstehen im spontanen Prozess des Zeichnens. Für ihn sind seine Werke ein Ausdruck einer Reise in unbewusste menschliche Tiefen.

Miteinander einfacher geometrische Formen

Ronald Hirsch zeigt Bilder, die von dem Miteinander von einfachen geometrischen Formen bestimmt sind. Erst auf den zweiten Blick nimmt man die Strukturen der Oberflächen seiner Bilder wahr. Sand und Erden bilden einen bewegten Kontrast zu der Strenge der Formen.

Hanne Leese hält in ihren Aquarellen Szenen aus dem Kampfsport fest. Da werden auf der einen Seite Bewegungen in all ihren Details betont. Auf der anderen Seite lösen sich die verschlungenen Körper in graue Schlieren oder weißes Nichts auf.

Lutz Quambusch widmet sich in seinen Ölbildern der Natur. Große aufgehende Blüten oder auch Stillleben mit Blumenarrangements werden zum Bildthema. Doch er belässt es nie bei einer rein naturalistischen Wiedergabe, sondern seine Naturbeobachtungen sind auch harmonischen Kompositionen aus Farbe. „Wir hätten alle gerne doppelt so viel Bilder mitbringen können“, stellt Lutz Quambusch fest. Doch auch schon diese kleine Auswahl macht deutlich, wie vielfältig im Wittener Künstlerbund die Kunst vertreten ist.

Eröffnung am Sonntag im Kunstpunkt

Die Ausstellung „Wirkstoffe Positionen Blickwinkel Aspekte“ wird am Sonntag um 11.30 Uhr im „Kunstpunkt“ an der Mont-Cenis-Straße 295 eröffnet. Zur Einführung spricht der Vorsitzende des Wittener Künstlerbundes, Gert Buhren.

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