Feuerwehr

Wasserschaden: Feuerwehr Herne bekämpfte Server-Ausfall

Blick in die Feuerwehrleitstelle an der Sodinger Straße.

Blick in die Feuerwehrleitstelle an der Sodinger Straße.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

Herne.  In einen Serverraum der Feuerwehrleitstelle ist am Montagabend Wasser eingedrungen. Das hatte folgenschwere Konsequenzen.

Mit einem massiven Wasserschaden in einem Serverraum hat am Montagabend die Herner Feuerwehr zu kämpfen gehabt. Laut Mitteilung der Feuerwehr ist durch den starken Regen Wasser in den Keller der Leitstelle an der Sodinger Straße und dort in den Verteilerschrank eingedrungen, wodurch ab etwa 21.20 Uhr drei von vier Arbeitsplätzen ausgefallen seien. An den Arbeitsplätzen werden die eingehenden Notrufe bearbeitet.

Teilausfall konnte aufgefangen werden

Nach Darstellung des Leitstellenleiters Martin Hauke konnte aber der Teilausfall in der Hauptwache aufgefangen werden. Die Feuerwehr habe einen fünften Platz für größere „Lagen“ und zwei Notplätze, die in diesem Fall genutzt worden seien.

Vorsorglich sei die gesamte Freiwillige Feuerwehr alarmiert worden. Diese habe dann die fünf Gerätehäuser im Stadtgebiet besetzt. Außerdem sei zusätzliches Leitstellenpersonal und die Sondereinheit Führung alarmiert worden. Über 120 Einsatzkräfte waren zeitweise in Dienst, so die Feuerwehr.

Hauptserver war nicht betroffen

Unterdessen bemühten sich IT-Fachkräfte aus den eigenen Reihen darum, den Schaden zu beheben. Der Hauptserver sei glücklicherweise nicht betroffen gewesen. Die Notrufnummer 112 sei die ganze Zeit erreichbar gewesen, teilt die Feuerwehr mit. Brandeinsätze habe es nicht gegeben, allerdings habe der Rettungsdienst Einsätze gefahren.

Um 23.15 hatte sich die Lage soweit entspannt, dass die Freiwillige Feuerwehr und der Großteil des zusätzlichen Personals den Einsatz beenden konnten. Am Dienstagmorgen war von den drei ausgefallenen Hauptarbeitsplätzen einer wieder benutzbar. Es könne ohne Einschränkung gearbeitet werden, erklärt Martin Hauke. Einen Zwischenfall dieser Dimension ist ihm zufolge seit Inbetriebnahme der Leitstelle im April 2014 noch nicht vorgekommen.

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