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VHS-Ausstellung in Herne informiert über Zwangsehen

Das Herz bleibt außen vor: Auch in Deutschland, so die Stadt Herne, gibt es Zwangsehen.

Das Herz bleibt außen vor: Auch in Deutschland, so die Stadt Herne, gibt es Zwangsehen.

Foto: Imago

Herne.  „Mit dem Malstift gegen die geraubte Kindheit“: So heißt eine Ausstellung in Herne über Zwangsehen. Darum geht es bei der Schau.

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Immer wieder sind Mädchen und junge Frauen laut Stadt von Zwangsverheiratung bedroht und betroffen, obwohl diese in Deutschland gesetzlich verboten ist. Nach Angaben der Verwaltung komme es trotzdem vor, dass religiöse Hochzeiten stattfinden, bei denen es kein Mindestalter gibt. Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen, zeigen der Herner Mädchenarbeitskreis und die Gleichstellungsstelle der Stadt Herne die Ausstellung „Mit dem Malstift gegen die geraubte Kindheit“ von Terre des femmes - Menschenrechte für die Frau e.V. und Yaka Koop.

Eröffnung am kommenden Mittwoch

Im Rahmen von Malwettbewerben haben laut Stadt acht- bis 16-jährige Künstler ihre Gedanken und Erlebnisse zu diesem Thema verarbeitet, und so sei eine eindrucksvolle Ausstellung entstanden. Sie wird am kommenden Mittwoch, 19. Juni, um 12 Uhr im Foyer der Volkshochschule in Herne-Mitte am Willi-Pohlmann-Platz eröffnet.

Dabei spricht Katja Jähnel vom Eine-Welt-Zentrum Herne über Zwangsverheiratung. Außerdem gebe es ein Mitmach-Angebot für Schüler, heißt es weiter. Zu sehen ist die Schau vom 18. Juni bis 16. Juli zu den üblichen Öffnungszeiten im Foyer der VHS Herne.

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