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Verzögerung bei Schulerweiterung: Herne kauft drei Container

Die Grundschule Michaelstraße - hier ein Archivbild von Ende 2018 - mit den angemieteten Containern (hinten rechts). Diese sollen nun gekauft werden.

Die Grundschule Michaelstraße - hier ein Archivbild von Ende 2018 - mit den angemieteten Containern (hinten rechts). Diese sollen nun gekauft werden.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Herne.  Verzögerungen bei einem Schulerweiterungsbau und steigende Schülerzahlen: Die Stadt kauft drei bisher nur angemietete Schulcontainer.

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Erheblichen Verzögerungen bei Schulbauten und steigende Schülerzahlen: Die Stadt muss weiterhin auf Containerlösungen setzen. Die Politik hat deshalb auf Vorschlag der Verwaltung den Kauf von drei bisher angemieteten Klassenraummodulen für eine Wanner Grundschule beschlossen.

Zum Schuljahr 2018/19 hatte die Stadt die drei Container an der Grundschule Michaelstraße zunächst bis zum Ende des Schuljahrs 2020/21 angemietet; zu diesem Zeitpunkt sollte das Erweiterungsgebäude der Wanner Grundschule fertiggestellt sein. Die Mietvariante sei die damals wirtschaftlichste gewesen, betont die Stadt.

Bisherige Planung zu optimistisch

Es zeichne sich jedoch bereits ab, dass der bisherige Zeitplan „zu optimistisch“ gewesen sei. Die Fertigstellung des Erweiterungsgebäudes an der Michaelstraße werde „vorsichtig“ auf die zweite Jahreshälfte 2022 geschätzt, so die Stadt.

Eine Prüfung habe ergeben, dass der Ankauf der bisher angemieteten Container mit Blick auf Unwägbarkeiten beim Bau des Erweiterungsgebäudes, aber auch hinsichtlich späterer Verwendungsmöglichkeiten wirtschaftlicher sei. Denn: Unter Berücksichtigung der Schülerzahlprognosen sei davon auszugehen, dass die Container auch über das Jahr 2022 hinaus als Ausweichfläche für weitere Schulerweiterungen oder Generalsanierungen an anderen Schulstandorten benötig würden. Dadurch sei die Wirtschaftlich des Kaufs gegeben.

Die zuständige Bezirksvertretung Wanne sah dies ähnlich und beschloss den Kauf der Containeranlage für einen Preis von 237.405 Euro. Der Kauf amortisiere sich nach fünf Jahren und drei Monaten, so die Verwaltung.

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