Wirtschaft

Verbrennung von Bauschutt aus Würgassen treibt Politik weiter um

An der Südstraße soll Akw-Schutt verbrannt werden.

Foto: WAZ FotoPool

An der Südstraße soll Akw-Schutt verbrannt werden. Foto: WAZ FotoPool

Herne.   Nach SPD und Grünen will nun auch Soziale Gerechtigkeit mehr Informationen über die Verbrennung von radioaktivem Bauschutt

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Die Verbrennung schwach radioaktiven Bauschutts aus dem Atomkraftwerk (Akw) Würgassen in der SITA-Anlage an der Südstraße beschäftigt weiter die Politik.

Die Grünen haben ihre Unterschriftenaktion gegen das vom NRW-Wirtschaftsministerium bereits genehmigte Vorhaben gestartet. In einem Antrag an den Ausschuss für Umweltausschuss übt die Fraktion zudem Kritik am Ablauf des Verfahrens und der Informationspolitik durch das Land beziehungsweise die Bezirksregierung Arnsberg sowie die SITA Remediation GmbH. Das Unternehmen scheine „wenig Neigung zu haben, aktuelle Entwicklungen mitzuteilen, selbst wenn sie mit örtlichen Behörden zeitgleich über anstehende Änderungen bei der Anlage im Gespräch ist“, bemängeln die Herner Grünen.

Nach der SPD und den Grünen hat auch die Ratsgruppe Soziale Gerechtigkeit in dieser Angelegenheit einen Antrag gestellt, allerdings nicht an den Umweltausschuss, sondern - warum auch immer - an den Sozialausschuss. Gabriele Bitzer (Soziale Gerechtigkeit) will von der Verwaltung unter anderem wissen, seit wann die Stadt über das Vorhaben informiert sei und wie sie an den Prüfungen des Bauschutts aus dem Atomkraftwerk beteiligt werden. Außerdem will sie wissen, ob gewährleistet sei, dass im Falle einer stärkeren Radioaktivität des Bauschutts gewährleistet sei, dass dieser nicht in Herne gelagert, sondern umgehend zurückgeschickt werde.

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