Politik

Übertritt der Sozialen Gerechtigkeit - Herner Piraten im Rat

Sie meldeten Vollzug: (v.li.) Bernd Schroeder und Michael James Eilebrecht von der Herner Piratenpartei und die Neumitglieder Gabriele Bitzer und Günter Nierstenhöfer (bisher Soziale Gerechtigkeit).

Sie meldeten Vollzug: (v.li.) Bernd Schroeder und Michael James Eilebrecht von der Herner Piratenpartei und die Neumitglieder Gabriele Bitzer und Günter Nierstenhöfer (bisher Soziale Gerechtigkeit).

Foto: WAZ

Herne.   Kurz vor der Kommunalwahl wird eine neue Partei in den Rat der Stadt „einziehen“: Die Stadtverordneten Günter Nierstenhöfer und Gabriele Bitzer (Soziale Gerechtigkeit) werden bis zum 25. Mai unter der Flagge der Piratenpartei im Rat sitzen.

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Ab März wird eine neue Partei in den Rat der Stadt „einziehen“: Die beiden Stadtverordneten Günter Nierstenhöfer und Gabriele Bitzer (Soziale Gerechtigkeit) sind den Piraten beigetreten und wollen bis zur Kommunalwahl unter dieser Flagge Politik machen.

Das verkündeten sie am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vertretern der Piratenpartei. Kontakt gebe es bereits seit Oktober des vergangenen Jahres, so Nierstenhöfer. Es gebe viele inhaltliche Schnittmengen.

Am kommenden Samstag wollen die Piraten ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 25. Mai aufstellen. Das Ziel: In Fraktionsstärke (mindestens drei Mitglieder) will die junge Partei in den Rat einziehen. Er werde ebenfalls kandidieren, aber nicht auf einem vorderen Listenplatz, erklärte Günter Nierstenhöfer.

Mit seinem Eintritt in die Piratenpartei fügt der 65-Jährige seiner bewegten politischen Biografie ein weiteres Kapitel hinzu: Nierstenhöfer gehört bisher der SPD, den Grauen, der Alternativen Liste, der Linkspartei und der Sozialen Gerechtigkeit an.

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