Sommerakademie

Teilnehmer der Herner Sommerakademie zeichnen Feuerwehrhaus

Teilnehmer der VHS Sommerakademie, vorn Anette Brodtrück, zeichnen das alte Feuerwehrgerätehaus.

Teilnehmer der VHS Sommerakademie, vorn Anette Brodtrück, zeichnen das alte Feuerwehrgerätehaus.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

Herne.  Bei der VHS-Sommerakademie in Herne zeichneten die Teilnehmer das Wanner Feuerwehrgerätehaus von 1906. Ihre Werke werden am 16. Juni ausgestellt.

Von Falko Herlemann


„Hier kommt die Regenakademie“, begrüßt Dozentin Beate Matkey die Teilnehmer der diesjährigen VHS-Sommerakademie. Aber von ein wenig Regen lassen sich die 14 Frauen und Männer natürlich nicht abschrecken. Mit Pinsel, Stiften, Blöcken und Stühlen, alles gut unter dem Regenschirm verpackt, geht es auf den Hof der Feuerwehrwache in Wanne. Dort empfängt sie Wachleiter Ulrich Schirm. Er erklärt die Geschichte des 1906 erbauten Feuerwehrgerätehauses, das heute unter Denkmalschutz steht. An den verschiedenen Anbauten lassen sich gut die verschiedenen Erweiterungen der Wanner Wache ablesen.

Konzentration auf die Details

Dann wird eben noch ein Feuerwehrwagen aus dem Unterstand gefahren, damit alle im Trockenen malen und zeichnen können. Direkt gegenüber ist der Blick frei und alle können sich trockenen Hauptes auf das alte Gebäude konzentrieren. Extra für die Sommerakademie hat Klaus-Peter Zimmert noch einen Mannschaftswagen von 1966 vor dem Gebäude geparkt: „Das war früher einmal die mobile Einsatzstelle.“ Er selbst war über 20 Jahre Löschzugführer und kümmert sich heute um die Oldtimer der Feuerwehr.

Die einen skizzieren die Spitzbögen der fünf hölzernen Tore und den herausgehobenen Mittelteil des Gebäudes mit dem abgestuften Giebel. Andere konzentrieren sich auf die vielen Details wie die Sonnenuhr oder das Wappen. Hier hat jeder der Teilnehmer seinen ganz eigenen künstlerischen Weg gefunden.

Künstlerisches Thema ist Verknüpfung

Wie immer erkundet die Sommerakademie besondere Orte der Stadt, die zum künstlerischen Thema werden. In diesem Jahr sind es „Verknüpfungen“. „Das ist nach ‘Ausblicken‘ und ‘Einblicken‘ das dritte Thema der Reihe“, so Matkey. Es sind Orte, an denen Altes auf Neues stößt, die eine Verbindung zwischen Unterschiedlichem schaffen. Den Kreisverkehr an der Castroper-/Sodinger Straße haben sie bereits besucht.

In den kommenden Wochen geht es noch in den Innenhof von Schloß Strünkede, zurr Alten Post im Postpark Wanne und zum alten Pfarrhaus in Eickel mit seinem durch einen Brand zerstörten Dachstuhl. Am Sonntag, 16. Juni, ist es dann soweit, dann werden die künstlerischen Ergebnisse der Exkursionen ab 19 Uhr in der Traditionsbrennerei Eicker & Callen zu sehen sein.

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