Tanz

Tanzverband ASDU wählt Herne für German Open 2018 aus

Showtanz vom Feinsten versprechen die Veranstalter

Showtanz vom Feinsten versprechen die Veranstalter

Foto: ASDU

Herne.   Der internationale Tanzwettbewerb findet dann erstmalig in NRW statt. Was Tänzer und Zuschauer vom 6. bis 8. April im Kulturzentrum erwartet.

Eine große Tanzshow wirft ihre Schatten voraus. Die Rede ist nicht von einem weiteren TV-Format à la „Let’s Dance“, sondern von den ASDU International German Open 2018. Die Veranstaltung gilt in Deutschland als größter Tanzwettbewerb in Sparten wie Jazz, Ballett, Musical, Step, Song oder Dance. Im nächsten Jahr findet er zum 20. Mal statt und zum ersten Mal in Nordrhein-Westfalen: vom 6. bis zum 8. April im Kulturzentrum. Die Jahre zuvor hatten sich die Tänzer in Süddeutschland gemessen.

Veranstalter freuen sich auf „tanzaktives“ Umfeld

Eine große, repräsentative Bühne in einer kulturell vielfältigen Region: Das war genau das, was sich die Macher gewünscht haben. Hinter den Buchstaben ASDU verbirgt sich die Austrian Show Dance Union. Der gemeinnützige Tanz-Verband hat seine Wurzeln in Österreich und ist international tätig. Ziel der ASDU International ist es, Nachwuchstalente zu fördern. Nun freuen sich die Ausrichter, dass es geklappt hat. Mit Kerstin Kramm vom Veranstaltungsmanagement des Kulturzentrums habe man eine kooperative Ansprechpartnerin gefunden. Und wenn alles gut läuft, könne man sich vorstellen, das Event auch künftig im Ruhrgebiet auszurichten. „Es ist ein tolles und tanzaktives Einzugsgebiet mit sehr vielen guten Pädagogen und Tanzschulen“, fasst Tomekk Jaschinski zusammen.

Teilnehmer ab sechs Jahren zugelassen

Jaschinski und sein Kollege Hauke Martens freuen sich auf über 1000 Teilnehmer ab sechs Jahren. Die Finanzierung der Veranstaltung läuft hauptsächlich über Sponsoren und Kooperationen. So wird etwa ein Sporthändler mit von der Partie sein, die Malteser haben auch bereits ihre Hilfe zugesagt. „Die Teilnehmer decken durch die Zuschüsse ihre Kosten für Anreise, Unterkunft oder Kostüme ab“, erklärt Martens.

Freuen dürfen sich die Zuschauer auf ein vielfältiges Programm. „Bei uns steht der Tanz über alle Sparten hinweg im Vordergrund“, erläutert Karin Csitkovics, Präsidentin der ASDU International. Die Förderung des Tanzes in jeder Ausprägung liegt ihr am Herzen, man arbeite bewusst an der Basis und wolle keinen Profit daraus schlagen, sagte die Österreicherin.

Vereine und Tanzschulen können mitmachen

Mitmachen können bei der German Open Vereine und Tanzschulen, davon ausgenommen sind jedoch Standard- und Lateintänzer, denn diese sind im Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband (ADTV) organisiert.

Internationale Jury

Und: Eine Verbindung zu den Nachwuchs-Formaten im Fernsehen gibt es dann doch. So wird auch im Herner Kulturzentrum eine internationale Jury das Können der Teilnehmer bewerten. Nicht nur das: Erstmals gibt es Förderpreise für junge Talente in allen fünf Kategorien Solo, Paar, Trio, Kleingruppen und Formation (ab elf Personen). Die Veranstalter von der Austrian Show Dance Union sind bereits mit potenziellen Förderern im Gespräch.

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