Festival

Tanz, Speisen und Schmuck im Zeichen des Orients

Das Ensemble Nashwa gab eine Tanzvorführung beim Orientalischen Tanz-Festival in den Flottmann-Hallen in Herne.

Foto: Olaf Ziegler

Das Ensemble Nashwa gab eine Tanzvorführung beim Orientalischen Tanz-Festival in den Flottmann-Hallen in Herne. Foto: Olaf Ziegler

Herne.   Tänzerinnen aus aller Welt präsentierten sich unter dem Motto „Im Zeichen des Orients“ am Samstag zum 17. Mal in den Herner Flottmann-Hallen.

Bunte Kleider, glitzernde Bustiers und Musik, die an Bollywood erinnert. Am Samstag war es wieder so weit. Das Tanzlabel „Up to Dance“ feierte in Kooperation mit den Flottmann-Hallen die mittlerweile 17. Auflage seines Tanz-Festivals „Im Zeichen des Orients“ und entführte die Besucher für einen Tag in die Welt von 1001 Nacht.

Drei Bühnenshows präsentieren Tänzerinnen

Im Mittelpunkt standen auch in diesem Jahr die drei Bühnenshows, in denen Tänzerinnen aus aller Welt ihr Können präsentierten, darunter die belgische Gruppe „Indirah“ und die Tänzerin Fahranaz aus Persien. Die strahlenden Gesichter der Zuschauer sprachen für sich. „Die Show war wie immer sehr schön, wir tanzen selbst seit vielen Jahren und waren auch schön öfters hier, wir sind sozusagen Wiederholungstäterinnen“, erzählt Ute Zimmermann, die mit ihren Freundinnen gekommen ist.

Wen selbst das Tanzfieber packte, der bekam in den Workshops ein Gefühl dafür, wie viel Übung es braucht, bis es so leichtfüßig aussieht wie bei den Profis. Aber auch für Besucher, die nicht aktiv am Geschehen teilnehmen wollten, war gesorgt. Ein bunter Basar mit Bauchtanzkostümen, indischen Spezialitäten, Kosmetik aus Fernost und orientalischem Schmuck lud die Besucher zum Stöbern ein.

Standbetreiber aus Berlin schätzen Atmosphäre

Der Umsatz spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, wie Liana erklärt, die auf dem Festival nur unter ihrem Künstlernamen bekannt ist: „Wir kommen mit unserem Stand schon seit vielen Jahren aus Berlin hierher. Es lohnt sich für uns vor allem wegen der Atmosphäre hier. Es ist immer wieder schön, die ganzen Tänzerinnen wiederzutreffen und den Leuten aus der Umgebung unser Hobby näherzubringen.“

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