Kirche

Superintendent Reiner Rimkus übergibt in Herne sein Amt

Superintendent Reiner Rimkus verlässt den Kirchenkreis zum 1. Dezember.

Superintendent Reiner Rimkus verlässt den Kirchenkreis zum 1. Dezember.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

Herne.  Zum ersten Dezember bekommt der Evangelische Kirchenkreis Herne eine neue Superintendentin. Reiner Rimkus blickt auf 16 Dienstjahre zurück.

Mit Beginn des neuen Kirchenjahres übernimmt am 1. Dezember Pfarrerin Claudia Reifenberger das Superintendentenamt von Reiner Rimkus , der im Sommer des kommenden Jahres in den Vorruhestand eintritt.

Rimkus blickt auf 16 Dienstjahre als Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Herne zurück. In dieser Zeit ging es immer wieder um Strukturfragen, nicht selten verbunden mit Sparkonzepten. „Mir war aber immer wichtig, dass die Verkündigung des Evangeliums, was unser eigentlicher Auftrag als Kirche ist, dahinter nicht zurücksteht“, so Rimkus. „Dazu gehört auch unser Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung, weswegen ich mich für die Arbeit von Eine-Welt-Zentrum, Schuldnerberatung oder Zeppelin-Zentrum immer stark gemacht habe.“

Höhepunkte seiner Amtszeit

Gerne erinnere sich der scheidende Superintendent auch an seine beiden Besuche des Herner Partnerkirchenkreises Bukavu im Kongo. Aber auch die Aktion „Feuer und Flamme“ im Jahr 2009, mit der neue Begeisterung für den Glauben in den Gemeinden entfacht werden sollte, nennt Rimkus als ein Highlight seiner Amtszeit. Auch die ökumenischen Kreiskirchentage oder das Reformationsjubiläum 2017 seien Höhepunkte gewesen.

Die Corona-Pandemie bestimmt die Entpflichtung von Reiner Rimkus und Einführung von Claudia Reifenberger ins Superintendentenamt: Am Samstag, 5. Dezember, beginnt um 17 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp 78 in Herne ein Gottesdienst mit geladenen Gästen, in dem Annette Kurschus, die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Entpflichtung und Einführung vornimmt.

Ein ausführliches Interview mit Reiner Rimkus lesen Sie in unserer Samstagsausgabe, 28. November.

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