Umwelt

Suez-Erweiterung: 100 Bürger folgen Einladung von Initiative

Rund 100 Interessierte folgten nach Angaben der Bürgerinitiative gegen die Erweiterung der Suez-Anlage der Einladung in die Kleingartenanlage Löns-Mühle.

Rund 100 Interessierte folgten nach Angaben der Bürgerinitiative gegen die Erweiterung der Suez-Anlage der Einladung in die Kleingartenanlage Löns-Mühle.

Foto: Barbara Zabka

herne.   Die erste Veranstaltung der Bürgerinitiative gegen die Suez-Erweiterung stieß auf große Resonanz: Aus Platzmangel traten einige den Heimweg an.

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Der Protest gegen die Erweiterung der Suez-Verbrennungsanlage an der Südstraße nimmt weiter zu: Rund 100 Bürger seien am Mittwochabend der Einladung der Bürgerinitiative „Dicke Luft“ zu einer ersten öffentlichen Veranstaltung ins Vereinsheim Löns-Mühle an der Hofsteder Straße gefolgt, berichtet die BI.

Weitere 20 Interessierte hätten aus Platzmangel sogar wieder den Heimweg angetreten, sagt BI-Sprecherin Klaudia Scholz. Die Zuhörer - darunter auch die Stadtverordneten Pascal Krüger (Grüne), Corinna Schönwetter (Linke), Bernd Schroeder (Piraten), Ingo Heidinger (Alternative Liste) und Bernd Blech (Unabhängige Bürger) - wurden von der im Dezember gegründete Initiative über die aktuelle Situation informiert: mündlich durch Vorträge unter anderem von BI-Sprecher Gerd Kalus sowie durch ausgelegtes Informationsmaterial. Auch ein TV-Team des WDR war vor Ort.

BI will nun für Veranstaltung der Stadt mobilisieren

„Viele Bürger haben uns signalisiert: Wir wollen helfen - was können wir tun?“, berichtet Klaudia Scholz, die für die Linkspartei im Rat sitzt. Zunächst wolle die Initiative für die Informationsveranstaltung der Stadt am kommenden Mittwoch im Bürgersaal des Sud- und Treberhauses am Eickeler Markt mobilisieren.

Ab 16.30 Uhr werden sich dort auch Vertreter der für die Genehmigung zuständigen Bezirksregierung Arnsberg sowie der Firma Suez den Fragen und der Kritik stellen. „Wir hoffen, dass die Stadt dort genügend Stühle aufstellt“, so Scholz.

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