Mitmachzirkus

„Sternenschauer“: Schnick-Schnack zieht es in den Weltraum

Feuer und Flamme waren die Besucher der Generalprobe für das neue Programm des Circus Schnick-Schnack. Das Motto lautet diesmal „Sternenschauer“.

Feuer und Flamme waren die Besucher der Generalprobe für das neue Programm des Circus Schnick-Schnack. Das Motto lautet diesmal „Sternenschauer“.

Foto: Rainer Raffalski

herne.   „Sternenschauer“ heißt das neue Programm des Circus Schnick-Schnack. In der Jubiläums-Zeltwoche steuert der Mitmachzirkus das Weltall an.

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Baukau, unendliche Weiten. „Sehr geehrte Raumfahrerinnen und Raumfahrer“ – so begrüßt der Circus Schnick-Schnack am Sonntag die Besucher der Generalprobe im Zelt an der Eschstraße. Die Gäste verwandeln sich mit dem Eintritt ins Zelt in die „Crew“ des Raumschiffs CSS, die mit Artisten unter dem Motto „Sternenschauer“ auf eine spannende Reise durch das Weltall startet.

Das Raumschiff wird, ähnlich wie bei der „Enterprise“, von verschiedenen Menschen gesteuert. Ihre Arbeitsplätze sind über das gesamte Zelt verteilt, so dass sie mitten im Publikum sitzen. Erste Station: Eisplanet Antarktika. Hier sehen die Zuschauer zum Beispiel einen Artisten, der sich mühsam aus dem Eis bricht, um dann durch die Manege zu tanzen und Kunststücke auf dem Einrad zu zeigen.

Nach weiteren Show-Acts geht es auf den Feuerplaneten Vulkania. Die Besucher erleben eine packende Feuershow mit Vulkanausbruch: Die Akteure liegen zunächst auf dem Vulkan, um kurz darauf um ihn herum zu tanzen.

Systemschaden vor der Rückkehr auf die Erde

Das dritte Ziel der Reise ist der Metallplanet Mechania, der von grauen Vögeln bevölkert wird, die in ihrem Käfig und um ihn herum springen, bis sie am Ende ihres Auftritts gejagt und mit dem Kescher gefangen werden.

Nach Mechania soll es eigentlich zurück auf die Erde gehen, doch ein Systemschaden macht der Crew einen Strich durch die Rechnung. Hektisch rennt der Sicherheitsmann durch die Manege und will das Publikum beruhigen. „Das wird holprig“, schreit ein Crewmitglied. Der Sicherheitsmann klammert sich an die Stützen des Zeltes, doch dann landet das Raumschiff wieder sicher in Herne.

Sängerin Fenja Zayka stimmt ein Lied an, begleitet von Michael Franzen am Saxofon. Die Artisten kommen alle noch einmal mit einer Lampe ins abgedunkelte Zelt, dann ist die Show zu Ende. Die Generalprobe ist gelungen.

Weltraum war bereits bei der Premiere Thema

Rund 100 Kinder und 200 Ehrenamtliche sind an der Zeltwoche in verschiedener Art und Weise beteiligt. Eine Neuerung in dieser 20. „Jubiläumszeltwoche“ ist, dass der erste Show-Act von Erwachsenen erdacht wurde: Sie strecken und wiegen sich in riesigen Stoffhüllen zur Musik. Das Programm denken sich alle Beteiligten zusammen aus; die einzelnen Gruppen arbeiten dann an der Umsetzung.

Sie wollten jedes Jahr ein anderes Programm bieten, sagt Circus-Leiter Rainer Deutsch. „Das ist nach 20 Jahren schon sehr ambitioniert, aber bisher ist uns das immer gelungen.“ Mit „Sternen-Schauer“ hätten sie – wenn auch unabsichtlich – sogar einen Bogen zur allerersten Show geschlagen: Auch damals stand das Thema Weltraum im Mittelpunkt.

Der NWB-Verlag sponserte nicht nur die vor sozial benachteiligten Familien aufgeführte Generalprobe am Sonntag, sondern unterstützt den Mitmach-Zirkus auch noch anderweitig.

Der Trailer zur Zeltwoche von Schnick-Schnack ist zu sehen auf: https://vimeo.com/221159630

>> INFO

Die Vorstellungen des Circus Schnick-Schnack am Mittwoch (18 Uhr) und Donnerstag (15.30 Uhr) sind bereits ausverkauft.

Für die Termine am Freitag (18.30 Uhr; Gala mit Büfett) sowie Samstag und Sonntag (jeweils 15.30 Uhr) gibt es noch Karten. Im Vorverkauf: Geschäftsstelle Eschstraße 75, HER 14 64 125.

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