Beschädigungen

Stadt will legale Mountainbike-Strecke in Herne prüfen

Wurzeln liegen frei: Bäume seien durch die illegale Mountainbike-Strecke in Herne schwer geschädigt worden, teilt die Stadt mit.

Wurzeln liegen frei: Bäume seien durch die illegale Mountainbike-Strecke in Herne schwer geschädigt worden, teilt die Stadt mit.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Herne.  Eine illegale Mountainbike-Strecke in Herne hat den Wald schwer beschädigt. Die Stadt will nun prüfen, ob eine legale Strecke möglich ist.

Die Stadt Herne will prüfen, ob in Herne wieder eine Mountainbike-Strecke eingerichtet werden kann. Das sagte Dezernent Karlheinz Friedrichs der Politik im Umweltausschuss. Hintergrund ist eine illegale Strecke im Constantiner Wald, den die Stadt nun zurückbaut.

Die CDU hatte das Thema illegale Montainbike-Strecke in Constantin für die Sitzung am Donnerstag auf die Tagesordnung setzen lassen. Ratsherr Björn Wohlgefahrt zeigte sich erbost über die Beschädigungen, die die Mountainbiker im Wald angerichtet haben. Er fragte nach dem Umfang der Beschädigungen und wollte wissen, ob der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) künftig auch im Wald nach dem Rechten schauen könne.

Herne: Kommunaler Ordnungsdienst kann in den Wälder nicht kontrollieren

Die Beschädigungen seien beträchtlich, berichtete Martin Pawlicki (Stadtgrün). Auf einem Bereich von insgesamt 400 Quadratmetern seien Wurzeln freigelegt und beschädigt, Jungbäume abgeknickt worden. Es bleibe abzuwarten, ob und wie viele Bäume das überlebten. Eventuell müsse nachgepflanzt werden. Kontrollen des KOD, so Pawlicki seien begrenzt bis gar nicht möglich. Dazu fehle das Personal.

Umweltdezernent Karlheinz Friedrichs schlug vor, zu prüfen, wo Mountainbiker fahren könnten, ohne für Beschädigungen zu sorgen. Ein Angebot, das es früher gegeben habe, sei aber mangels Nachfrage eingestellt worden: Ein Parcours in Constantin sei nicht mehr genutzt worden.

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